Wenigstens zweimal im Urlaub fährt man an ihnen vorbei: an den Salzwiesen entlang der Straße, die zum Tiefwasseranleger führt. Aber mehr als ein flüchtiger Blick zur Seeseite ist auf der Fahrt von oder zur Fähre meistens nicht drin. Dabei ist dieser Übergang zwischen Land und Meer durchaus ein Foto wert.

Ein Fotomotiv, das man sich erarbeiten muss

Die Weite und Leere dieser Uferlandschaft scheint zunächst kein Motiv zu bieten. Und tatsächlich bedarf es für eine interessante Aufnahme einer besonderen Lichtstimmung. Um die Ruhe des Vorlandes abzubilden bietet sich auch eine Langzeitbelichtung an. Die vorbeiziehenden Wolken bilden das Spiegelbild zu der Linienführung in den Salzwiesen.

Die Salzwiesen zur blauen Stunde und im Sonnenaufgang

Um ein besonderes Licht anzutreffen, machen wir uns schon weit vor Sonnenaufgang auf den Weg. Die ersten Aufnahmen machen wir im kühl-blauen Morgenlicht. Mit dem Stativ und Belichtungszeiten von mehr als 30 Sekunden entstehen mystisch anmutende Bilder.

Als die Sonne hinter dem Horizont aufsteigt erleben wir einen dieser typischen Pellwormer Himmel: farbenfroh, malerisch und einmalig. In den parallel verlaufenen Entwässerungsgräben – auch Grüppen genannt – steht Wasser, in denen sich der gelb-orange und pinkfarbene Himmel spiegelt.

Wieder einmal haben wir schöne Aufnahmen im Kasten. Wir konnten wie immer dabei die Ruhe der Insel spüren und genießen.

Das Titelmotiv dieses Beitrages hat es übrigens in unseren pellworm.shop geschafft. Wir sind der Meinung, dass es wegen seiner Ruhe und Zentriertheit ein typisches Pellworm-Motiv ist.