Meer, Watt, Deich und ein weiter Himmel soweit das Auge reicht. Dazwischen hübsche Reetdachhäuser, der Leuchtturm und die Alte Kirche. Das ist Pellworm. Aber Moment mal. Fehlt da nicht eine ganze Menge?

Wenn man von „Natur“ spricht ist oft „Landwirtschaft“ gemeint

Auf Pellworm spielt die Landwirtschaft eine zentrale und wichtige Rolle. Äcker, Weiden und Höfe prägen die Landschaft der Insel. Man kommt an ihr auf der Insel nicht vorbei. Auf jeder Radtour sieht man sie links und rechts des Weges in verschiedenen Formen: ein Maisfeld, ein gepflügter Acker, weidende Kühe, Getreideanbau, Ställe, Scheunen, landwirtschaftliche Geräte und vieles mehr.

Ein Foto auf Pellworm enthält meistens etwas landwirtschaftliches

Was zunächst merkwürdig klingt, ist ganz normal. Wer über die Insel wandert, spricht selbstverständlich davon, die Natur zu genießen. Tatsache ist jedoch, dass der Leuchtturm von Weiden und Feldern umgeben ist. Auf den meisten Leuchtturmfotos sind also Schafe oder Kühe zu sehen. Auch ein Bild von der Alten Kirche ist in der Regel mit einem der Bauernhöfe in der Nachbarschaft verziert.

Die Landwirtschaft auf Pellworm prägt also nicht nur die Insel, sondern auch die Fotos, die auf der Insel entstehen. Man nimmt es jedoch in der Regel nicht bewusst wahr. Dabei können mit den landwirtschaftlichen Motiven Pellworms interessante Bilder entstehen. Ein Heuballen oder ein Maisfeld können Beiwerk auf einem Foto sein, oder der zentrale Bildinhalt sein, der eine Geschichte erzählt.

 

Neben der Landwirtschaft spielt auch die regenerative Energiegewinnung eine bedeutende Rolle auf Pellworm. Auf der einen oder anderen Aufnahme ist daher auch mal ein Windrad zu finden.