Es soll ja Menschen geben, die mit der Nordsee nur wenig anfangen können weil das Wasser – zumindestens gefühlt – nie da ist. Etwa 12 Stunden dauert ein Gezeiten-Zyklus. Das Wasser zieht sich sechs Stunden lang zurück und legt den Meeresboden frei. Da Pellworm mitten im nordfriesischen Wattenmeer liegt, ist die Insel bei Niedrigwasser komplett und vollständig von Watt umgeben. Was für den Urlauber also eine kleine Badepause bedeutet, hat aus fotografischer Sicht ein fantastisches kreatives Potential.

Ebbe und Flut auf Pellworm – ein Glücksfall für die Fotografie

Wer mit der Kamera loszieht sollte ruhig einen Blick in den Tidekalender werfen. Denn so lassen sich die schönsten Motive richtig planen. Bei Ebbe kann das aufgesetzte Teleobjektiv Wattwanderer einfangen und ein Stativ macht Langzeitbelichtungen bei auflaufendem Wasser und bei Flut möglich. Wer den Wasserstand kennt, der kann die richtige Ausrüstung einpacken.

Auch das Watt braucht das besondere Licht

Die Strukturen und Muster des Wattbodens kommen bei Sonnenauf- und Untergang am besten zur Geltung. Im gold-gelben oder violetten Licht der tiefstehenden Sonne verfärbt sich auch die Wattebene und verbliebenes Wasser schafft einen glänzenden Überzug. Dann lohnt es sich auch mal mit der Kamera in die Knie zu gehen, um die Wattoberfläche richtig in Szene zu setzen. Schnell merkt man, wie unterschiedlich das Watt um Pellworm strukturiert ist.

Watt an der Wand? Warum nicht. Das Wattenmeer und Pellworm gehören untrennbar zusammen. Einen Großformatdruck z. B. hinter Acryl oder auf Leinwand gibt es auf shop.pellworm4you.de.