Die legendäre Ruhe auf der nordfriesischen Insel fotografisch eingefangen
Ruhe. Wenn über Pellworm gesprochen wird, ist häufig von dieser Ruhe die Rede. Diese Ruhe, die Entspannung gibt und die entschleunigend wirkt. Aber was ist eigentlich so ruhig auf dieser Insel? Wenig Verkehr, keine Shopping-Center, keine Touristenströme… das alles ist richtig. Hier ist es auch in der Saison möglich, auf Radtouren minutenlang niemandem zu begegnen. Und die Menschen, denen man begegnet, strahlen selber Gelassenheit und Ruhe aus. Wir haben in unserem Archiv nach Motiven gesucht, die diese Weite, diese Leere und Ruhe beschreiben können. Lassen Sie sich ganz bewusst auf die Motive ein. Vielleicht langweilen Sie einige Bilder auf den ersten Blick. Klicken Sie dann nicht gleich zum nächsten, sondern versuchen Sie die Ruhe zu erfassen. Vielleicht erleben Sie so für ein paar Sekunden Pellworm mitten im Alltag.
Die kurze Liste der Sehenswürdigkeiten lässt mehr Zeit für jede Einzelne und für mehr Ruhe
Was man an den Reisezielen dieser Welt nicht alles gesehen haben muss! Jede Menge Sehenswürdigkeiten, den Super-Strand, das beste Restaurant, die Party-Meile, diverse Insider- und Geheimtipps (die natürlich schon lange keine mehr sind), die Einkaufsstraße, der Aussichtspunkt, dazu noch Führungen, Besichtigungen und Tagesausflüge und, und, und. Da kann der Urlaub schnell im Freizeitstress enden, ohne dass man es eigentlich so weit kommen lassen wollte. Wenn man sich dann auf der Arbeit vom Urlaub erholen muss, ist irgendwas falsch gelaufen.
Auf Pellworm ist das „Pflichtprogramm“ angenehm übersichtlich. Und überhaupt ist auf Pellworm eigentlich nichts verpflichtend. Vermutlich wird es niemanden geben, der beim nächsten Smalltalk empört von sich gibt: „Ihr wart auf Pellworm und habt nicht dies oder jenes gemacht oder gesehen!?“ Wenn es eine Insel an der nordfriesischen Küste gibt, auf der man ohne schlechtes Gewissen „nichts“ machen darf, dann ist es Pellworm.
Es gibt bestimmt viele tausende Fotos von dem Leuchtturm auf Pellworm. Schließlich ist er der Liebling vieler Insel-Urlauber und Hochzeitspaaren. Auf diesem Bild scheint er in einem Meer aus Schilf zu stehen. Von welchem Standort aus ist das Foto entstanden? Wir haben uns mit der Kamera einige hundert Meter östlich am Stürenburger Weg hinter dem Schilf am Straßenrand geduckt.
Das Foto zeigt, dass Pellworm auch im Herbst sehr schön ist. Ruhe, Weite und frische Luft bietet diese wunderbare Insel zu jeder Jahreszeit. Aber in der Nebensaison kann man hier das nordfriesische Wattenmeer besonders intensiv erleben.
Aus einer ungewöhnlichen Perspektive kann man den Leuchtturm auch hier betrachten.
Der Himmel über Pellworm ist häufig ein Foto wert. Ob spektakulär, romantisch oder dramatisch: Die Wolken über dem nordfriesischen Wattenmeer sind das Sahnehäubchen auf einer einzigartigen Landschaft. Pellworm4you hat das in vielen vergangenen Beiträgen schon gezeigt. Zum Beispiel in diesem Hafenpanorama.
Diese SW-Aufnahme, ist eine Infrarotaufnahme. Infrarotlicht macht auch Wolkenformationen sichtbar, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Der Pellwormer Himmel wirkt so noch spektakulärer, als er ohnehin schon ist.
Während andere an ihrem Arbeitsplatz bei einem Blick nach oben in grelle Bürobeleuchtung und auf abgehängte Schallschutzdecken oder eine rohe Hallenkonstruktion schauen, bietet die Arbeit im Hafen einen wesentlich schöneren Ausblick. Ob die Arbeit im Hafen einen Blick dafür übrig lässt, sei dahingestellt. Der Urlauber kann ihn auf jeden Fall in Ruhe genießen.
Noch mehr spektakuläre Infrarot Bilder von der Insel Pellworm
In der Vergangenheit sind viele weitere schöne Bilder von Pellworm mit der Infrarottechnik entstanden. In unserer Bildergalerie „Pellworm in Infrarot“ sind viele weitere dieser Fotos, die einen ganz anderen Blick auf die Insel gewähren, zu sehen.
In ganz Nordfriesland und natürlich auch auf Pellworm brennen alljährlich am 21. Februar die Biikefeuer. Eine alte Tradition, deren Ursprung nicht eindeutig geklärt ist. Früher wurden die Feuer von den zurückbleibenden Frauen zum Abschied ihrer Männer, die zum Waalfang hinaus fuhren, angezündet. Heute ist das Biikebrennen eine gesellige Feier mit wärmenden Getränken und deftigem Grünkohlessen.
Auf Pellworm ist die Feuerstelle in unmittelbarer Nähe zum Leuchtturm ein Fest für groß und klein. Einheimische, Gäste und Touristen feiern bunt gemischt in familiärer Atmosphäre. Während die Kinder stolz ihre Fackeln tragen und der meterhoch aufgehäufte Grünschnitt langsam in Flammen aufgeht, wird mit einem passendem Getränk in der Hand geklönt und dem wärmenden Feuer entspannt zugeschaut.
Nicht selten ist es zu dieser Jahreszeit nass und kalt auf Pellworm. Aber durch schlechtes Wetter lässt man sich hier auf der Insel nicht vom Feiern abhalten.
Sie sind Tag für Tag für den Deichschutz im Einsatz – auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind – und halten die Grasnarbe kurz und festigen mit ihrem Tritt die Oberfläche: Die Schafe. (mehr …)
Lichtspiel auf dem Dach der „Neuen Kirche“ auf Pellworm. Der Glockenturm wirft seinen Schatten auf das Kirchendach und bildet eine beinahe symmetrische Grafik. Garniert mit einer Wolke im Hintergrund wird die Szene zu einem himmlischen Kunstwerk! Übrigens ist die „Neue Kirche“ auf Pellworm nicht so neu, wie man vermuten könnte. An ihrem jetzigen Standort steht sie seit 1621/22. Erbaut worden ist sie 1517 auf Gut Seegarden. Ihre heutiges Erscheinungsbild stammt aus dem Jahre 1867.
Weitaus bekannter ist natürlich die Alte Kirche auf Pellworm. Ihr mächtige Turmruine ist eine weithin sichtbare Landmarke an der nordfriesischen Küste.
Pellworm mal ganz anders! Dieser Beitrag war einer der ersten, den wir veröffentlicht haben. Irgendwie ist uns gerade wieder aufgefallen, dass wir noch immer keine „echten“ Winterbilder auf Pellworm gemacht haben. Denn diese Schwarzweiß-Fotos zeigen keine Winterlandschaften, sondern es sind Infrarotaufnahmen. Was hier wie Schnee aussieht, ist der sogenannte Wood-Effekt. Das Chlorophyll in den grünen Blätter und dem Gras reflektieren in erhöhtem Maß das Infrarotlicht. Dadurch erscheinen diese auf den Bildern annähernd weiß. Vielleicht haben wir mal Glück und können bei unserem nächsten Winterurlaub eine zauberhafte Winterlandschaft auf Pellworm fotografieren.
Zugegeben, diese Aufnahme ist nicht die Neueste. 2012 hat mich meine Frau bei der „Arbeit“ an der Hooger Fähre abgelichtet. Hier mache ich gerade Infrarotaufnahmen vom Stativ. Eine solche Aufnahme sieht dann so aus:
Es ist früh am Morgen. Die Sonne geht gerade auf. Nach einem Regenschauer spiegelt der nasse Boden den farbenprächtigen Himmel. Die zweite Fährtour des Tages legt ab in Richtung Festland. Mitten in der Woche um diese Uhrzeit sind kaum Urlauber mit der Fähre unterwegs. Die meisten Passagiere sind Pendler.
Wir müssen zugeben, dass Pellworm4you nach unzähligen Inselbesuchen erst in diesem Jahr zum ersten mal die Alte Kirche St. Salvator von innen gesehen hat. Im Rahmen der NPDG-Inselrundfahrt hatten wir die Gelegenheit, die Kirche näher kennenzulernen.
An dieser Stelle möchten wir die regelmäßig stattfindenden Inselrundfahrten der NPDG allen Besuchern der Insel sehr ans Herz legen. Man erfährt viele interessante Fakten und darf über so manche nette Anekdote schmunzeln. Auch langjährige Inselkenner werden hier noch einiges Neues erfahren können.
Das Panoramafoto zeigt die Apsis mit dem spätgotischen Klappflügelaltar aus der Zeit um 1460. Links vor dem Altar ist das aus Bronze gegossene Taufbecken von aus dem Jahre 1475 zu sehen.
Nach unserem ersten Leuchtturm-Freebie in dieser Woche zeigen wir heute eine Nachtaufnahme des Pellwormer Leuchtturms. 1907 erbaut hat er eine Gesamthöhe von 41,5 Metern. Man kann ihn zu bestimmten Zeiten besichtigen, die tolle Aussicht genießen, darauf heiraten und man kann ihn natürlich fotografieren. Pellworm4you hat das Stativ ausgepackt und das höchste Bauwerk der Insel während seiner „Arbeitszeit“ abgelichtet.
Die letzte auf Pellworm verbliebene Windmühle wird schon seit langer Zeit nicht mehr als solche genutzt. Hatte sie zuletzt einen Gastronomiebetrieb beherbergt, so können seit einigen Jahren Urlauber in den insgesamt drei Ferienwohnungen wohnen.
Mit Blick über den Deich
Von einer Ferienwohnung über den Deich auf das Wattenmeer schauen zu können ist auf Pellworm eher die Ausnahme. In der Mühle jedoch kann der Blick von den oberen drei Stockwerken bis zu den Halligen reichen.
Inselalltag begegnet Urlaub
Die beiden unten stehenden Bilder zeigen wunderbar, wie Inselalltag und Urlaub auf Pellworm nebeneinander herlaufen. Wer als Urlauber in der Nordermühle Quartier bezieht und zu den Frühaufstehern gehört, dem bietet sich ein durchaus reizvoller Blick auf die frühe Betriebsamkeit bei Detlef Dethlefsen. Auch ein Landhandel kann ein sehr schönes Fotomotiv sein. Der Westen der Insel hat also nicht nur tolle Sonnenuntergänge zu bieten, sondern kann auch zur blauen Stunde vor Sonnenaufgang beeindrucken.
Wer die Nordermühle auf Pellworm einmal von oben sehen möchte, sollte sich unser Video hier anschauen.
Dieses schöne historische Gebäude macht sich auch an der eigenen Wand sehr gut. Als Fotodruck, auf Leinwand oder in vielen anderen Varianten ist dieses Pellwormer Wahrzeichen ein echter Hingucker. Hier gibt es die schönsten Pellwormer Fotografien für zu Hause.
Eigentlich kann es auf Pellworm zu jeder Jahreszeit richtig ungemütlich werden. Doch auch Sturm und Regen haben auf der nordfriesischen Insel ihren Charme. Da tun sich Kulissen auf, die auch aus einem Hollywoodfilm stammen könnten.
Pellworm4you legt die Kamera auch bei Schietwetter nicht in die Ecke und hat diese Fotogalerie für Sie zusammengestellt:
Noch scheint die Sonne, aber da hinten braut sich was zusammen.
Das Unterfeuer vor dunkelblauer Kulisse.
Wenn Sonnenschein und eine Regenfront aufeinandertreffen.
Da zieht mächtig was auf.
Auch bei Regenwetter ein Schmuckstück: Der Leuchtturm.
Spotbeleuchtung zwischen den Regenwolken hindurch.
Hallig Südfall unter einem Vorhang aus Regen.
Wenn es auf dem Deich kein Halten gibt.
Die Adler-Express pflügt durch die aufgewühlte See.
Blaublass, kalt, trübe und trotzdem irgendwie schön: Der Hafen von Strucklahnungshörn in diesiger Herbstlaune. Einem echten Pellworm-Liebhaber wird bei diesem Anblick dennoch warm ums Herz. Schließlich legt von hier aus die Fähre zur Insel ab. Unter Deck wartet schon ein heißer Pharisäer, Tee, Kaffee oder eine heiße Schokolade. Vielleicht aber vorher und nachher noch ein wenig an Deck verbringen und sich das rauhe Nordseeklima um Nase wehen lassen? Umso schöner ist nachher die Ankunft in der wohligen (Ferien-)wohnung. Pellworm ist einfach zu jeder Jahrezeit schön!
Sicher hat schon jeder von uns auf einer gesessen und die schöne Aussicht genossen: Eine Bank. Nun ist das an sich nichts Besonderes. Auf Pellworm jedoch sind die Bänke nicht nur recht zahlreich, sondern sie bieten auch oft einen herrlichen Ausblick aus der ersten Reihe. Auf der Insel kann also von einer Bankenkrise in diesem Zusammenhang keine Rede sein.
Eine Inselimpression mal ohne Wahrzeichen, Watt oder Sonnenuntergang. Etwa 70 % der Flächen Pellworms werden als Grünland genutzt. Davon sind 30 % Ackerland. Auch für die Gäste ist dieser von der Landwirtschaft geprägte Inselalltag allgegenwärtig. Jedoch kann auch der Ackerbau ein lohnendes Fotomotiv sein. Unter einem dramatischen Himmel im Gegenlicht erscheint der Arbeitsplatz eines Pellwormer Bauern wie eine filmreife Kulisse.
So schön präsentiert sich der Ackerbau auf Pellworm.
Rückblick: In den Jahren 2008 und 2009 sind die Aufnahmen von den Sanierungsarbeiten an der Turmruine der Alten Kirche entstanden. Das Bild vom Gedenkstein der 15 verunglückten jungen Schweden des nachgebauten Wikingerschiffes „Ormen friske” ist aus dem Jahre 2002 und zeigt noch die freie Sicht ohne Zaun.
Ist Ihnen dieser winkende Geselle am Tiefwasseranleger schon mal aufgefallen? Mit einem weinenden Auge schaut er rüber zur Rampe und winkt mit der linken Hand. Seine Mundwinkel zeigen ein ganz leichtes Lächeln. Schauen Sie genau hin. Erkennen Sie das Gesicht auf dem Pfahl? Ob das wirklich ein zufälliges Werk von Korrosion und Rost ist, oder ob hier jemand kreativ eingegriffen hat, wird wohl ein Rätsel bleiben.
Mit etwas Phantasie ist das Gesicht am Tiefwasseranleger auf Pellworm gut zu erkennen.