Panoramafoto vom Biikebrennen auf Pellworm

Panoramafoto vom Biikebrennen auf Pellworm

Wie an der ganzen nordfriesischen Küste wird auch auf Pellworm am 21. Februar die Biike gefeiert. Auf dem Platz am Leuchtturm wird dann ein großes Feuer entzündet. Vom Deich aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Festgelände mit dem Biikefeuer.

Biike-Panoramafoto vom Deich aus

Von hier aus ist auch diese schöne Panoramaaufnahme entstanden. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hat die Feier übrigens gerade erst so richtig angefangen. Das Bild ist zwar bereits im Jahr 2015 entstanden, aber immer noch aktuell.

Momente der Ruhe auf Pellworm – die Video-Slideshow

Momente der Ruhe auf Pellworm – die Video-Slideshow

Viele neue schöne Pellworm-Motive, die die Ruhe und Schönheit der Insel zeigen, sind in diesem Film zu sehen. Eine kleine Reise zur nordfriesischen Insel Pellworm. Einfach zurücklehnen, die Vollbilddarstellung einschalten, den Ton anstellen und dann durch die Bilderwelt von Watt, Salzwiesen, Deich und Ebbe und Flut schweben.

 

Die Salzwiesen zwischen Hafen und Tiefwasseranleger bei Sonnenaufgang

Die Salzwiesen zwischen Hafen und Tiefwasseranleger bei Sonnenaufgang

Wenigstens zweimal im Urlaub fährt man an ihnen vorbei: an den Salzwiesen entlang der Straße, die zum Tiefwasseranleger führt. Aber mehr als ein flüchtiger Blick zur Seeseite ist auf der Fahrt von oder zur Fähre meistens nicht drin. Dabei ist dieser Übergang zwischen Land und Meer durchaus ein Foto wert.

Ein Fotomotiv, das man sich erarbeiten muss

Die Weite und Leere dieser Uferlandschaft scheint zunächst kein Motiv zu bieten. Und tatsächlich bedarf es für eine interessante Aufnahme einer besonderen Lichtstimmung. Um die Ruhe des Vorlandes abzubilden bietet sich auch eine Langzeitbelichtung an. Die vorbeiziehenden Wolken bilden das Spiegelbild zu der Linienführung in den Salzwiesen.

Die Salzwiesen zur blauen Stunde und im Sonnenaufgang

Um ein besonderes Licht anzutreffen, machen wir uns schon weit vor Sonnenaufgang auf den Weg. Die ersten Aufnahmen machen wir im kühl-blauen Morgenlicht. Mit dem Stativ und Belichtungszeiten von mehr als 30 Sekunden entstehen mystisch anmutende Bilder.

Als die Sonne hinter dem Horizont aufsteigt erleben wir einen dieser typischen Pellwormer Himmel: farbenfroh, malerisch und einmalig. In den parallel verlaufenen Entwässerungsgräben – auch Grüppen genannt – steht Wasser, in denen sich der gelb-orange und pinkfarbene Himmel spiegelt.

Wieder einmal haben wir schöne Aufnahmen im Kasten. Wir konnten wie immer dabei die Ruhe der Insel spüren und genießen.

Das Titelmotiv dieses Beitrages hat es übrigens in unseren pellworm.shop geschafft. Wir sind der Meinung, dass es wegen seiner Ruhe und Zentriertheit ein typisches Pellworm-Motiv ist.

Ganz cool über den Meeresboden spazieren: Winterliches Wattwandern auf Pellworm

Ganz cool über den Meeresboden spazieren: Winterliches Wattwandern auf Pellworm

Urlauber auf der Pellwormer Badebuhne im Winter

Wattwandern nur im Sommer? Richtig „cool“ ist ein Spaziergang durch das Wattenmeer erst im Winter. Zugegeben, wir waren selber überrascht, wieviel Wattwanderer wir an jenem Wintertag angetroffen haben. Die Teilnehmer waren trotz des kalten Wetters sichtlich begeistert.

Buntes Treiben an der Badebuhne

Wir hatten an der Badebuhne am Leuchtturm einen Zwischenstop eingelegt, als die Wattwandergruppe langsam ans Ufer zurückkehrte. Es war eine von der Schutzstation Wattenmeer Pellworm geführte Wanderung. Die Stimmung war gut und die Gespräche drehten sich um die gerade neu erworbenen Kenntnisse. Einige Spaziergänger und Radfahrer waren auf dem Uferweg unterwegs.

Eine wunderbare Lichtstimmung legte sich zudem über die Szenerie. Die Sonne schimmerte durch die dünne Wolkendecke, die wellenförmige Muster bildete.

Himmel, Watt und Menschen als Fotomotiv

So boten sich uns mehr tolle Fotomotive, als wir es erwartet hätten. Der Himmel und die Strukturen im Watt wurden mit der Anwesenheit der Menschen bereichert. Mit Hilfe von Stativ und Graufilter entstanden ein paar interessante Langzeitbelichtungen.

Spektakuläres Lichtspiel des Pellwormer Leuchtturms an Silvester

Spektakuläres Lichtspiel des Pellwormer Leuchtturms an Silvester

Der Pellwormer Leuchtturm sendet seine Lichtstrahlen in die Nacht

Bereits 2015 hatten wir am Silvesterabend dem Pellwormer Leuchtturm einen Besuch abgestattet und spektakuläre Aufnahmen gemacht.

Wir fanden, dass es jetzt Zeit für eine Neuauflage dieses „Leuchtturmprojektes“ ist.

Fototermin an Silvester

Also haben wir unsere Kameraausrüstung samt Stativen und XXL-Taschenlampe eingepackt und uns auf den Weg an den Kaydeich gemacht. Ausgerichtet zum Leuchtfeuer beziehen wir am Straßenrand Position. Hier, ziehmlich genau in der Leuchtrichtung, erscheint der dreifarbige Lichtstrahl am spektakulärsten. Jetzt beginnt das Warten auf den Einbruch der Dunkelheit. Zu dieser Jahreszeit ist es bereits am späten Nachmittag soweit und das Leuchtfeuer sendet sein Licht gut sichtbar über unsere Köpfe Richtung Meer.

Licht aus, Spot an!

Leider hat sich inzwischen eine geschlossene Wolkendecke gebildet und die Landschaft wird weder von der Dämmerung noch vom Mond oder dem Sternenhimmel in irgendeiner Weise erhellt. Um uns herum ist es beinahe Tiefschwarz. Um dem Gelände vor dem Leuchtturm für die Aufnahme etwas Kontur zu geben, kommt unsere große Taschenlampe zum Einsatz. Eigentlich ist schon eher ein Handscheinwerfer. Ein kurzer Schwenk über die Wiese während der 10-sekündigen Belichtungszeit reicht, um die Landschaft zu erhellen.

Aufnahme im Kasten, kalte Finger, Feierabend

Ein paar Versuche sind notwendig, bis eine Hand voll gelungener Aufnahmen im Kasten sind. Die Hände und Füße sind vom Rumstehen nun unangenehm ausgekühlt. Es ist Zeit Feierabend zu machen. Während sich die ersten Pellwormer und Insel-Urlauber auf den Weg zur Silvesterparty machen, fahren wir in unser Quartier und sichten die Fotos des Tages. Ein gelungener Jahresabschluss! Und wir sind uns sicher, dass das neue Jahr ebenfalls viele schöne Pellworm-Motive liefern wird!

Eine winterliche Überfahrt mit der Pellworm I

Eine winterliche Überfahrt mit der Pellworm I

An der Deck der Pellworm I

Es will an diesem zweiten Weihnachtstag gar nicht erst so richtig hell werden. Und als um 14.40 Uhr die Pellworm I von Nordstrand ablegt, dämmert es eigentlich schon wieder. Es ist nass-kalt und trübe. Der schwache Wind und der geringe Seegang lassen eine weihnachtliche Ruhe an Bord entstehen. Dabei ist die Fähre ausgebucht und die Fahrzeuge stehen so dicht wie selten auf dem grünen Parkdeck.

Wir haben trotz des schlechten Wetters die Kameras und ein Stativ aus dem Auto mit an Deck genommen. Wir möchten versuchen, die Atmosphäre einer solchen winterlichen Überfahrt im Bild einzufangen.

Ein Fotostativ, dass eigentlich nix nützt

Aber eine Aufnahme vom Stativ auf einem Schiff? Ja, das ist eigentlich doppelt abwegig. Die Vibration der Maschine und die Bewegung des Schiffes machen den Einsatz im Prinzip zwecklos. Es sei denn, man nimmt ersteres in Kauf und möchte zweitens die Schiffsbewegung mit einer Langzeitbelichtung einfangen.

Unzählige Aufnahmen entstehen. Die meisten davon landen im virtuellen Papierkorb. Die Vibration des Schiffes ist so unerwartet stark, dass nicht nur Unschärfen, sondern sogar Doppelbilder entstehen. Eine handvoll der Bilder sind aus gestalterischer Sicht jedoch wirklich gelungen. Auch wenn man bei pixelgenauer Ansicht Abstriche machen muss.

Gelungene Aufnahmen

Das Ziel war aber nicht eine technische Versuchsanordnung. Wir wollten die Stimmung auf einer Überfahrt zu dieser Jahreszeit einfangen. Es blieb schließlich nur Zeit für zwei Motive. Die Bilder vom Heck mit den zwei Fahrgästen, die auf das Fahrwasser schauen, haben eine intensive Ausstrahlung und sind gelungen.

Die Überfahrt mit der Pellworm I ist zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter das passende Vorprogramm zum Inselaufenthalt. Auch im Winter, wie diese Aufnahmen zeigen.

 

Kühle Herbstlandschaft an der Nordermühle auf Pellworm

Kühle Herbstlandschaft an der Nordermühle auf Pellworm

Die Nordermühle auf Pellworm im Herbst

Sich mal so richtig durchpusten lassen um sich dann wieder ins muckelig-warme zurückzuziehen. Das ist wahrscheinlich das Schönste im Herbst und Winter auf Pellworm.

Aber die rauhe kalte Landschaft bietet auch jede Menge Fotomotive. Es lohnt sich, die Kamera einzupacken, wenn es raus vor den Deich geht. Die vorgelagerten Salzwiesen und das Wattenmeer haben zu dieser Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz. Was woanders als herbstlich-winterliche Tristess einen faden Beigeschmack verursacht, gibt der Nordseeküste erst die richtige Würze. Hier gibt es keinen kalten Wind, sondern eine steife Brise und die fegt über eine karge, rauhe Landschaft mit Charakter.

Nur nicht ungeduldig werden

Nun gilt es also das kantige Küstenklima fotografisch einzufangen. Wir haben das zum Beispiel auf dem Deichvorland an der Nordermühle getan. Wo auf den ersten Blick scheinbar nichts ist, ist auf den zweiten Blick alles da: Weite, Himmel, Horizont, Leere und Ruhe. Jetzt braucht es Mut für einen reduzierten Bildaufbau. Nur nicht ungeduldig werden. Wir schlendern einfach an der Badestelle entlang und lassen die Kälte, den Wind und die würzige Luft auf uns wirken. Hier und da ein Blick durch den Sucher. Raum wirken lassen. Ruhe einfangen. Und dann: Klick! Plötzlich sind die Motive da!

Und dann wieder ins Warme

Am Ende wird es sogar fast noch hektisch: die Wolken lockern auf, die Sonne schickt Lichtflecken über die mattgrünen Flächen. Im nächsten Moment bilden die Wolken gerade eine schöne Formation über der Deichlinie. Mit unverhofft vielen schönen Bildern auf der Speicherkarte geht es zurück. Angenehm durchgepustet und erfrischt freuen wir uns im Auto auf eine heiße Tasse Kaffee in der Ferienwohnung. Fotografieren auf Pellworm kann so gemütlich sein. Auch im Herbst und im Winter.

Landschaft im Herbst auf Pellworm

Herbstliche Wattlandschaft auf Pellworm

Blaue Stille vor Sonnenaufgang an der Badestelle Alte Kirche auf Pellworm

Blaue Stille vor Sonnenaufgang an der Badestelle Alte Kirche auf Pellworm

Die stille Nordsee ganz in blau an der Badestelle Alte Kirche

Einfach mal nichts fotografieren. Damit ist auf Pellworm nicht unbedingt gemeint, die Kamera beiseite zu legen. Für den ungeübten Betrachter, der Pellworm noch nicht bewusst erlebt hat, ist hier nichts zu sehen. Also, wirklich rein gar nichts. Wer jedoch schon einmal vor Sonnenaufgang zur morgentlichen blauen Stunde bei nahezu Windstille an der Badestelle Alte Kirche diese Ruhe und Einsamkeit erlebt hat, der sieht auf dieser Aufnahme sehr viel – nämlich nichts: keinen Lärm, kein Stress, keine Termine, kein Zeitdruck, keine Alltagssorgen… die Liste könnte immer so weitergeführt werden.

Den Blick hinaus auf den breiten Horizont gerichtet, ein paar Möwen kreischen irgendwo aus der Ferne, das Wasser gluckst leise am Ufer – das ist Konzentration und Ruhe pur, so wie sie es nur auf Pellworm geben kann. Das Foto lässt es nicht vermuten, aber wenige Augenblicke später haben wir es mit unseren Kameras und Stativen im letzten Moment zum Auto geschafft. Dann ist die Welt untergegangen. Heftige Böen und ein kräftiger Schauer sind hereingebrochen. Wir haben die Regenfront über das Wasser kommen sehen und heranrauschen gehört. Auch das ist Pellworm: von jetzt auf gleich ein kompletter Wetterumschwung in Sekunden.

Zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang hat Pellworm auch viele schöne Motive zu bieten.

40 Sekunden auflaufendes Wasser am Pellwormer Unterfeuer

40 Sekunden auflaufendes Wasser am Pellwormer Unterfeuer

Langzeitbelichtung am Pellwormer Unterfeuer

Wie lichtet man die Ruhe auf Pellworm am besten ab? Diese Frage stellt sich uns immer wieder. Eine geeignete Technik ist die Langzeitbelichtung. Durch die sehr langen Belichtungszeiten verwischen Bewegungen, sich bewegende Objekte werden unsichtbar und sich verändernde Strukturen werden zu glatten Oberflächen. Wasser und Wellen erstarren also zu „Eisflächen“. Die Brandung an Uferkannten und Steinen erscheint nebelartig und mystisch.

Mehr Ruhe geht fast nicht

So wie bei unserem letzten Beitrag mit einer Langzeitbelichtung am Tiefwasseranleger, haben wir diesmal das Unterfeuer als Motiv gewählt. Und zwar bei Tageslicht. Mit den entsprechenden Filtern und Einstellungen haben wir das auflaufende Wasser abgewartet. Herausgekommen ist eine wunderschöne 40-Sekunden-Aufnahme mit tollen Verläufen im Wasser, Nebelschwaden zwischen den Steinen und einem mystisch verwaschenen Himmel. Nur das Unterfeuer steht scharf und klar in der eingefrorenen Landschaft. Mehr Ruhe geht fast nicht.

Schnelle Flut – kräftige Böen

Bei dieser Art der Fotografie merkt man, wie schnell in Wirklichkeit das Wasser aufläuft. Von einer Minute auf die nächste verändert sich das Motiv bereits deutlich. Da kann durchaus Hektik aufkommen, wenn der geplante Bildaufbau unaufhaltsam in den Fluten versinkt und man mit verschiedenen Einstellungen experimentiert. Die kräftigen Windböen, die an diesem Tag an Kamera und Stativ gezerrt haben, machten es außerdem nicht leicht, eine unverwackelte Aufnahme in den Kasten zu bekommen.

Das Motiv funktioniert auch wunderbar im Hochformat:

Schöne Langzeitaufnahme von Unterfeuer auf Pellworm

Die Pellwormer Fähre bei Vollmond am Tiefwasseranleger

Die Pellwormer Fähre bei Vollmond am Tiefwasseranleger

Die Pellworm I liegt am Tiefwasseranleger. Darüber steht der Vollmond am Himmel.

Das war doppelt ärgerlich. Erst haben wir den Sonnenuntergang am Leuchtturm verpasst und dann durch Zufall gemerkt, dass wir auf der anderen Seite des Himmels gerade einen spektakulären Mondaufgang verpassten!

Aber, was soll’s. Der Vollmond stieg rasch über dem Tiefwasseranleger auf. Also haben wir uns auf den Weg gemacht, um zu schauen, ob es dort ein schönes Motiv im Mondlicht gab.

Und tatsächlich lag die Pellworm I mit noch eingeschalteten Bordlichtern am Anleger unter dem aufsteigenden Mond. Das war die gerechte Entschädigung an diesen Abend! Schnell war das Stativ aufgebaut und es entstand diese schöne Langzeitbelichtung. Einen Moment später wurde das Licht auf der Fähre ausgeschaltet. Feierabend! Zufrieden ging es nach Hause. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es ist übrigens nicht unsere erste Aufnahme bei Vollmond am Pellwormer Tiefwasseranleger.

Fackelwanderung auf Pellworm – und die Schafe gucken zu

Fackelwanderung auf Pellworm – und die Schafe gucken zu

Ein Pellwormer Schaf schaut den Fackelwanderern am Leuchtturm hinterher

Romantische Stimmung in der Dämmerung: Fackelwanderung am Pellwormer Leuchtturm

Was kommen denn da für dunkle Gestalten um die Ecke gebogen? In der Dämmerung halten Sie kleine Feuer in den Händen. Die Schafe schauen der Wandergruppe zu, die am Leuchtturm hinter dem Deich vorbeiziehen. Das kennen sie schon und beunruhigt sie in keinster Weise.

Solch eine naturkundliche Fackelwanderung mit dem Nationalpark-Ranger ist nicht nur urig, sondern auch lehrreich. Die Wanderung ist etwa 2 km lang und dauert 1,5 Stunden. Sie ist für Groß und Klein geeignet. Die Wachsfackeln können vor Ort erworben werden.

Wir haben in Gesellschaft der Deichschafe einer solchen Wandertruppe aufgelauert und die Fackelträger vor dem Leuchtturm abgelichtet. Dieses romantische Foto ist dabei entstanden. Es zeigt mal wieder: Pellworm bietet auch nach Sonnenuntergang schöne Motive.