Windräder am Bupheverkoog in der Abendsonne

Windräder am Bupheverkoog in der Abendsonne

Der Bupheverkoog ist der jüngste Teil der Insel Pellworm. Erst 1938 wurde die Fläche eingedeicht und somit bewohnbar und landwirtschaftlich nutzbar gemacht.

Wer vom Hafen von Tammensiel außendeichs in diese Richtung startet, der merkt schnell: man begenet immer weniger Menschen dafür aber immer mehr Schafen. Es wird noch ruhiger, als man es ohnehin von Pellworm kennt. Ein kleiner „Hotspot“ ist die Badestelle. Dahinter wird es immer einsamer. Pellworm-typisch prägt auch hier die Landwirtschaft das Inselbild.

Und noch etwas gibt es hier: Windräder. Und zwar die von der großen Sorte. Die mächtigen Flügel drehen sich stetig im Küstenwind. Wir haben unser Stativ aufgebaut und mit einer Langzeitbelichtung die Industriebauwerke in der Abendsonne fotografiert. Die Flügeldrehungen sind zu weiß-transparenten ovalen Scheiben verschmolzen und wirken nun nicht mehr so gewaltig.

Das Windrad am Solarfeld haben wir bereits einmal zum Tagesausklang fotografiert.

 

Hochwasser im Hafen? Einfach abwarten.

Hochwasser im Hafen? Einfach abwarten.

In der Ruhe liegt die Kraft. Welcher Spruch könnte besser auf Pellworm zutreffen? Diese Möwe scheint einfach das Hochwasser auf dem Hafenpoller abwarten zu wollen. Wie eine kleine Insel – oder eine Warft – ragt der Poller aus dem Wasser heraus. Vielleicht passt sie auf, dass der Kutter nicht abtreibt. Auf jeden Fall macht sie einen recht abgeklärten Eindruck. Vermutlich ist es nicht ihr erstes Hochwasser im Hafen von Tammensiel. Ein typisches Pellwormer Motiv mit einer klaren Aussage: Wenn alles zuviel wird (nicht nur Wasser), einfach mal abwarten.

Der Hafen von Tammensiel bei Hochwasser ist immer ein Foto wert, wie man hier sehen kann.

Die Pellwormer Fähre aus einer neuen Perspektive

Die Pellwormer Fähre aus einer neuen Perspektive

Man könnte es auch Pellworm „Backstage“ nennen. Der Standort für dieses Foto ist mehr durch Zufall gefunden worden. Es begann mit der Suche nach einer niedrigen Kameraposition für eine schönes neues Foto von der Fähre im Morgenlicht. Die Bemühungen mündeten in eine Art „Bergklettern“ an der Uferbefestigung des Tiefwasseranlegers. Der Abstieg hinunter auf das Watt war nicht schwer. Wenn dabei auch immer äußerste Vorsicht geboten ist! Die Steine sind rutschig. Nach den ersten gelungenen Aufnahmen kam dann die Idee, einmal den Standort unter der Fahrbahn aufzusuchen.

Der kleine Ausflug ins Kellergeschoss des Tiefwasseranlegers hat sich gelohnt. Eingerahmt von dem beeindruckenden Bauwerk fällt der Blick auf die Fähre am Anleger. Das ist mal eine ganz andere Bildkomposition zu diesem Thema. Ein Bild aus dem Pellwormer „Untergrund“ sozusagen.

Auch schön ist dieses Bild von der Fähre „Insel Amrum“ im Hafen von Tammensiel.

Pellwormer Fähre auf dem Weg durch die Nacht

Pellwormer Fähre auf dem Weg durch die Nacht

Dreharbeiten für Star Wars vor Pellworm? Nein, es ist die späte Pellworm-Fähre bei ihrer Einfahrt in den Hafen von Strucklahnungshörn. Wie ein Laserschwert schneidet der Lichtstrahl des Scheinwerfers eine Schneise durch die Nacht. Schon vom Weitem ist der Lichtschein der ankommenden Fähre zu sehen. Man kann also sagen: Je später die Fähre, desto schöner die Lichteffekte.

Die Pellwormer Fähre ist jedoch auch bei Tageslicht ein lohnendes Fotomotiv.

Herbstspaziergang über den Pellwormer Deich

Herbstspaziergang über den Pellwormer Deich

Während die Pellwormer Deichschafe langsam dem Sonnenuntergang entgegenziehen, spaziert ein Urlauber mit seinem Rad ihnen entgegen. Der Herbst hat auf der Insel Einzug gehalten. Doch auch wenn die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden, die Natur bleibt hier etwas länger im Sommer-Modus. Die Nordsee gibt langsam ihre gespeicherte Wärme ab. Wasser- und Lufttemperaturen sinken nicht so schnell wie im Binnenland. Trotzdem ist das typische Reizklima auf Pellworm in Frühjahr, Herbst und Winter am meisten ausgeprägt.

Besonders schön präsentiert sich übrigens die Pellwormer Landschaft im Herbstnebel.

 

Die MS Adler V auf Ausflugsfahrt vor Pellworm

Die MS Adler V auf Ausflugsfahrt vor Pellworm

Vom Hafen Strucklahnungshörn legt nicht nur die Fähre nach Pellworm ab. Auch Adler-Ausflugsschiffe stechen von hier in See. Eine der zahlreich angebotenen Ausflugsfahrten geht übrigens auf die Insel Pellworm. Mit der Adler V wird eine Fahrt „Insel Pellworm mit Inselrundfahrt und Seehundstour inkl. Seetierfang“ angeboten. Vermutlich war die Adler V auf eines dieser Fahrten, als wir sie am Horizont vor Pellworm abgelichtet haben. Ob die Fahrgäste dem schmucken Quermarkenfeuer Beachtung geschenkt haben, lässt sich nur vermuten. Dabei gehört es quasi zu den Wahrzeichen der Insel, auch wenn es nicht mehr in Betrieb ist.

Wer sich über die Fahrten mit den Adler-Schiffen informieren möchte, kann das am besten auf der Website machen. Der Pellworm-Urlauber fährt natürlich mit der Fähre Pellworm I der NPDG auf die Insel. Hier ein stimmungsvolles Foto vom Hafen Strucklahnungshörn im Herbst.

Eine Lahnung am Tiefwasseranleger auf Pellworm zur blauen Stunde

Eine Lahnung am Tiefwasseranleger auf Pellworm zur blauen Stunde

Lahnungen sieht man auf Pellworm an vielen Stellen. Deshalb schenkt man ihnen wohl auch wenig Beachtung. Sie sind schließlich nicht aus optischen Gründen aufgebaut worden, sondern dienen dem Landgewinn. Zwischen den doppelten Holzpflockreihen sind Sträucher – sogenannten Faschinen – geschnürt. Die ca. 60 bis 80 cm hohen Lahnungen umschließen Felder in einer Größe von etwa 100 x 200 Metern. Das Wasser fließt bei Flut auf diese Lahnungsfelder und kommt dort zur Ruhe. Die mitgeführten Schwebstoffe setzen sich ab. So wird die Sedimentation und das Aufschlicken gefördert.

Wir betrachten diese Uferschutzmaßnahme natürlich hauptsächlich unter fotografischen Gesichtspunkten. Und da kann so eine auf den ersten Blick unscheinbare Lahnung durchaus als Fotomotiv taugen. Besonders zur blauen Stunde kurz nach Sonnenuntergang.

Das Titelbild dieses Beitrages zum Thema Pellwormer Ruhe zeigt im Vordergrund den mit Hilfe von Lahnungen aufgeschlickten Wattboden.

Leuchtturm-Silhouette im Pellwormer Abendrot

Leuchtturm-Silhouette im Pellwormer Abendrot

Bis 1977 arbeitete noch ein Leuchtturmwärter auf dem Turm. Was für ein traumhafter Arbeitsplatz! Zumindestens, wenn man sich diese Bilder anschaut. Die Silhouette lässt kaum erahnen, dass das Leuchtfeuer aus 608 Teilen besteht, die von 16.400 Bolzen und Schrauben zusammengehalten werden. Aber was spielt das schon für eine Rolle bei diesem malerischen Anblick. Vermutlich war die Arbeit des Leuchtturmwärters weit weniger romantisch, als wir heute annehmen.

Trotz GPS und Radar ist dieses Hauptfeuer auch heute noch von großer Bedeutung. Das sogenannte Leit-/Sektorenfeuer besteht aus drei Farbstrahlen und leuchtet sagenhafte 42 Kilometer in das südwestlich gelegene Fahrwasser der Norderhever hinein.

Den dreifarbigen Strahl des Pellwormer Leuchtturms kann man hier übrigens sehr schön erkennen.

Zwei Pellwormer Schafe gehen ihren eigenen Weg

Zwei Pellwormer Schafe gehen ihren eigenen Weg

Die haben sich ja ein nettes Plätzchen gesucht, denke ich. Das die beiden Gesellen hier eigentlich gar nichts verloren haben, bemerke ich später. Den ganzen letzten Deichabschnitt hinter dem Schifffahrtsmuseum hatten sie für sich alleine. Inklusive tollem Ausblick über den Hafen von Tammensiel. Genau den hatte ich mit meiner Kamera auch gesucht. Jetzt musste ich erstmal die beiden Pellwormer Maskottchen fotografieren. Das schlechte Gewissen über ihren unerlaubten Ausflug stand ihnen ins Gesicht geschrieben.

Was aber nun? Den zwei Gesellen war mein Auftreten samt Kamera und Stativ merklich unheimlich. Unruhe kam auf. Typisch für solche tierischen Situationen: An den Rückweg kann sich niemand mehr erinnern. Letztendlich haben sich die beiden wolligen Freunde irgendwo durch den Zaun gezwängt, obwohl ich freundlich das Gatter aufgehalten hatte. Blökend ging es zurück zur Herde und ich brauchte keine Angst zu haben, das meine Kameraausrüstung umgerannt wird.

Schafe gibt es bekanntlich viele auf Pellworm, wie auch diese Fotostrecke zeigt.

Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Still und starr liegen die beiden Boote der Hellmanns vor Anker. In blaues Licht getaucht spiegeln sie sich matt im ablaufenden Wasser. Die Sonne ist bereits hinter den Halligen versunken. Am Anleger Hooger Fähre ist Ruhe eingekehrt. Aber der Name dieses beschaulichen Plätzchens auf der Insel führt manchmal zu Verwirrung. Ein Fähranleger mit Verbindung zur Hallig? Da tun sich Bilder von Abfertigungsgebäuden, langen Wartespuren für Autos und regelmäßigem Fährverkehr auf.

Tatsächlich kann es manchmal etwas betriebsamer zugehen. Neben dem Anlegesteg der Hellmanns befindet sich hier auch eine Badestelle. Aber weder der grüne Strand, noch die gelegentlichen Fahrten zur Hallig oder die anderen Ausflugsfahrten lassen hier irgendeine Unruhe aufkommen. Keine Menschenmassen, keine Warteschlangen und keine Blechkolonnen – eben typisch Pellworm.

In den Abendstunden kann man hier wunderbar den Tag ausklinken lassen. Einfach die Ruhe und den Panoramablick hinüber zu den Halligen genießen.

Wer mit den Hellmanns raus fährt, kann was erleben. Zum Beispiel auf einer Fahrt zum Norderoogsand. Da geht es ganz dicht vorbei an den Seehunden.

Mal so richtig runter kommen und Ruhe tanken am Strand von Pellworm

Mal so richtig runter kommen und Ruhe tanken am Strand von Pellworm

Ein gutes Buch unter den Arm klemmen, auf’s Rad steigen und ab an den Deich. Mehr braucht man auf Pellworm nicht zu tun, um einfach mal richtig zu entspannen. Natürlich ist der Aufenthalt auf der Insel an sich schon Entspannung pur. Die fängt ja bekanntlich bereits am Fähranlanger Strucklahnungshörn an. Aber so richtig runterkommen – das geht am besten am grünen Strand.

So oder so ähnlich kann man dieses Foto umschreiben. Ein stimmungsvolle Szenerie. Ein Mann hat sich ein lauschiges Plätzchen in einem Strandkorb gesucht. Ob er ein Buch ließt oder auf das Meer hinaus schaut, können wir nur erahnen. Vielleicht beobachtet er auch nur die Frau mit den hochgekrempelten Hosenbeinen, die gerade eine Erfrischung im Wasser sucht. Die Sonne glitzert im Meer und irgendwo weit draußen am Horizont ist Land zu sehen. Vielleicht eine Hallig?

Auch hier kann man ein entspanntes Plätzchen finden.

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Kaum zu glauben, was hier im Hafen zum alljährlichen Trifun los ist. Wenn die Teilnehmer durch das Hafenbecken schwimmen und die Zuschauer am „Beckenrand“ das Sportlerfeld anfeuern.

Die meiste Zeit ist der Hafen von Tammensiel auf Pellworm aber eher beschaulich. Besonders in den frühen Morgenstunden – so wie hier kurz nach Sonnenaufgang. Morgenstund hat eben Gold im… Kamerasucher.

Übrigens, das Schifffahrtsmuseum und die Nordfriesland im Gegenlicht der aufgehenden Sonne ist auch ein sehenswertes Motiv.

Sanfter Sonnenaufgang an der Hafeneinfahrt auf Pellworm

Sanfter Sonnenaufgang an der Hafeneinfahrt auf Pellworm

Es muss nicht immer der perfekte Sonnenaufgang aus dem Reiseprospekt sein. Wenn der Himmel wolkenverhangen erscheint, hegt man in der Regel kaum Hoffnung auf einen sehenswerten Sonnenaufgang. Oft lohnt sich das frühe Aufstehen aber eben trotzdem. So wie in diesem Fall. Nur für ein paar Minuten erscheint die aufgehende Sonne in einer kleinen Lücke der Wolkenfront. Aber auch danach färbt sie den Himmel in matt schimmernde Orangetöne. Was für ein herrlicher Anblick!

Hier wurde ich übrigens nicht nur mit einem malerischen Sonnenaufgang belohnt, sondern auch mit der typischen Pellwormer Ruhe und Atmosphäre: keine Menschenseele weit und breit, kein Lärm, nur ein leichter Wind und die Gesänge der Möwen und Austernfischer. Was braucht man mehr? Für den Moment eigentlich nichts.

Für Langschläfer bietet sich alternativ ein schöner Sonnenuntergang, wie dieser an.

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Es hat seinen besonderen Reiz, wenn die Sonne fast genau in Verlängerung der Hafeneinfahrt aufgeht. Das ist immer im September der Fall. Dann kann der Frühaufsteher vom Gebäude des Hafenmeisters aus die Sonne hinter der Hafeneinfahrt über dem Festland aufgehen sehen. Ein wunderbares Schauspiel, wenn das Wetter mitspielt.

Selbstverständlich ist der Hafen in Tammensiel auch zu jeder anderen Jahreszeit zum Sonnenaufgang einen Abstecher wert. Wir haben schon zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten den Hafen abgelichtet und finden immer wieder neue Motive:

Blauer Spaziergang durch den Hafen
Der Pellwormer Hafen – beschaulich und betriebsam zugleich
Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Der Pellwormer Leuchtturm als Fels in der Brandung

Der Pellwormer Leuchtturm als Fels in der Brandung

Dunkle, bedrohlich wirkende Wolken sammeln sich am Himmel. Ungemach kündigt sich an. Es wird ungemütlich. Aber der Leuchtturm stellt sich der dunklen Front entgegen. Nichts kann ihn erschüttern. Auf 127 Eichenpfählen ruht er fest und sicher auf Pellwormer Boden. 41,5 Meter stemmt er sich in den Himmel. Die Wolken scheinen einen Bogen um ihn zu machen. Völlig zu Recht! Diesem über 100 Jahre alten „Fels in der Brandung“ sollte man mit Respekt begegnen. Sicher geleitet sein Licht die Seefahrer ans Ziel. Auch bei diesem Wetter. Darauf ist Verlass.

Dieses dramatische Bild ist auf einer unserer Leuchtturmbesichtigungen entstanden. Wir haben inzwischen einige Male an einer Führung teilgenommen. Jede Führung ist anders. Es gibt immer wieder neue Geschichten und Fakten zu hören. Und das hundert Prozent authentisch von Insulanern, die viel interessantes über ihre Insel zu erzählen wissen.

Stellt sich nur die Frage: schwarzweiß oder in Farbe? Wie wirkt dieses Motiv am besten? Sicher ist das eine Frage des Geschmacks. Hier unten hat man den direkten Vergleich. Einfach die vertikale Trennung im Bild nach Belieben nach rechts oder links verschieben.

Himmelspforte auf Pellworm im Abendlicht

Himmelspforte auf Pellworm im Abendlicht

Auf, zu, auf, zu… vermutlich mehrere dutzend Male öffnet und schließt man sie während eines Pellworm-Urlaubes. Auf den Wegen Außendeichs, auf dem Deich und vor dem Deich: die Gatter. Die meisten sind ganz klassisch aus Holz gefertigt. Schräg hängen Sie in ihren Scharnieren, damit sie von alleine wieder zufallen. So manches Mal verflucht man sie, wenn man mit dem Fahrrad davor steht. Alle paar hundert Meter wartet das gleiche Ritual zum Passieren dieser Sperre. Das eine oder andere Schaf lässt sich von solchen Schikanen nicht in seinem Freiheitsdrang einschränken. Irgendwo gibt es immer einen (Aus-)weg. Unter Weidetieren ist allgemein bekann, dass auf der anderen Seite des Zaunes grundsätzlich das bessere Nahrungsangebot wartet.

Uns ist bei einem abendlichen Spaziergang dieses scheinbar freistehende Gatter aufgefallen. Wie eine Art Himmelpforte scheint es den Zugang zu dem wunderschönen Abendhimmel dahinter zu bieten. Da öffnet man doch gerne so ein Türchen. Ohne Frage gehören die Gatter zu Pellworm wie die Schafe selbst. Und manchmal sind sie sogar ein schönes Fotomotiv.

Auch die vielen Bänke gehören zu den Details auf Pellworm, die ein schönes Fotomotiv sind.

Frische Krabben direkt vom Kutter im Hafen von Pellworm

Frische Krabben direkt vom Kutter im Hafen von Pellworm

Sie prägen das Bild des Pellwormer Hafens: die Krabbenkutter. Auf der Webseite der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer sind sieben Kutter verzeichnet. Damit steht Pellworm an fünfter Stelle von 21 aufgeführten Häfen.

Umgangssprachlich und im Handel nennt man sie „Krabbe“. Regional sagt man „Granat“ oder „Porre“ – so auch auf Pellworm. Die eigentliche Bezeichnung ist jedoch „Nordseegarnele“ (Crangon crangon). Sie ist ein Krebstier und ernährt sich räuberisch von kleinen Muscheln, Schnecken, Würmern und Krebsen. Diese kann sie mit ihren etwa ein bis zwei Millimeter großen Scheren regelrecht zerpflücken. Jedoch auch Reste abgestorbener Pflanzen und Tiere stehen auf ihrem Speiseplan.

Die Krabben werden nach dem Fang gleich an Bord in Meerwasser gekocht. So erhalten sie ihr besonderes Aroma und ihre rotbraune Farbe. Frischer als direkt am Kutter im Pellwormer Hafen wird man sie wohl nicht bekommen. Dann sind sie natürlich noch nicht gepuhlt. Für ungeübte Finger kann das heraustrennen des Krebsfleisches aus dem Panzer zur Geduldsprobe werden. Vorfreude ist aber ja bekanntlich die schönste Freude. Pur, im Krabbensalat auf einem Brötchen oder als bannig goote Porren-Frikadellen heißt es dann „guten Appetit“.

Wer mehr zu Krabben und den anderen Meeresbewohnern erfahren möchte nimmt am besten an einer Meerebiologischen Kutterfahrt mit den Hellmanns teil.

 

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Prächtiger Sonnenuntergang an der Hooger Fähre auf Pellworm

Prächtiger Sonnenuntergang an der Hooger Fähre auf Pellworm

Wir sind nicht an der Adria oder vielleicht an der Griechischen Küste. Nein, wir stehen am Ufer der Hooger Fähre auf Pellworm und genießen diesen dramatischen Sonnenuntergang. Am Horizont ist die Silhouette der Hallig Hooge zu erkennen. Romantisch verträumt liegen Boote vor Anker. Die Wellen schwappen entspannt leise plätschernd gegen das Ufer. Hier und da grüßt eine Möwe oder ein Austernfischer die untergehende Sonne. Ansonsten herrscht die typische Pellwormer Ruhe. Fast vergisst man den Auslöser zu drücken. Das ist Entspannung pur.

Während die Kamera auf dem Stativ ruht und wir darauf warten, dass die Wolkenfront sich vor die Sonne schiebt, entsteht das Foto (unten) von unserer „Arbeit“. Die Kamera im Sonnenuntergang. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen.

Schöne Sonnenunter- und Sonnenaufgänge sind auf Pellworm oft anzutreffen. Wir zum Beispiel auch hier über dem Watt an der Nordermühle.

Pellwormer Reetdach-Idylle versteckt hinter dem Deich

Pellwormer Reetdach-Idylle versteckt hinter dem Deich

Was für eine „besondere“ Lage für ein Haus: die Fahrbahn befindet sich auf Höhe des Dachgeschosses und steile Treppenstufen mit einem Handlauf führen hinunter zur Eingangstür.

Von der Straßenmündung aus mit dem hohen Gras im Vordergrund ergibt sich ein wunderbares Bild. Harmonisch fügt sich das Haus an den Deich. Von dichtem Grün umgeben und mit der Flagge Schleswig-Holsteins im Wind bietet sich ein schönes Fotomotiv.

Auf Pellworm ist so manches schönes Häuschen anzutreffen. Zum Beispiel auch hier am Westertilli.

Der Pellwormer Leuchtturm zur goldenen Stunde

Der Pellwormer Leuchtturm zur goldenen Stunde

Das Pellwormer Wahrzeichen im goldgelben Gegenlicht. Fast sieht es so aus, als wenn die Abendsonne mit dem Leuchtturm um die Wette glänzen möchte. Dabei sollten beide nicht im Wettstreit stehen, sondern lieber als unschlagbares Duo auftreten. Und genau das tun die beiden auch für unser Foto. Es ist ihr gemeinsamer Auftritt zur goldenen Stunde. Applaus!

Mindestens genauso schön ist diese Aufnahme vom Pellwormer Leuchtturm bei Nacht.