Pellworm fast wie im Winter

Pellworm fast wie im Winter

Pellworm mal ganz anders! Dieser Beitrag war einer der ersten, den wir veröffentlicht haben. Irgendwie ist uns gerade wieder aufgefallen, dass wir noch immer keine „echten“ Winterbilder auf Pellworm gemacht haben. Denn diese Schwarzweiß-Fotos zeigen keine Winterlandschaften, sondern es sind Infrarotaufnahmen. Was hier wie Schnee aussieht, ist der sogenannte Wood-Effekt. Das Chlorophyll in den grünen Blätter und dem Gras reflektieren in erhöhtem Maß das Infrarotlicht. Dadurch erscheinen diese auf den Bildern annähernd weiß. Vielleicht haben wir mal Glück und können bei unserem nächsten Winterurlaub eine zauberhafte Winterlandschaft auf Pellworm fotografieren.

Es muss ja aber nicht immer Schnee sein. Pellworm sieht auch bei einfachem Schietwetter toll aus, wie ein anderer Beitrag sehr schön zeigt.

Ein Traum von Pellworm

Ein Traum von Pellworm

Die ganze Schönheit Pellworms in nur 60 Sekunden aufzeigen? Wir haben es möglich gemacht und eine Auswahl unserer schönsten Fotos zu einer sehenswerten Bilderschau zusammengestellt. Wie im Traum schweben Landschaften und Sehenswürdigkeiten der Nordseeinsel am Betrachter vorbei. Untermalt mit einer wunderbaren Melodie. Eine Minute Pellworm pur! Fast wie ein Insel-Kurzurlaub.

Für ein perfektes Erlebnis am besten die höchste Auflösung und Vollbildschirmdarstellung einstellen und unbedingt den Ton einschalten. Viel Spaß beim Anschauen!

Lust auf ein weiteres Pellworm-Video? Dann ist sind die „Erinnerungen an den Sommer auf Pellworm 2015“ bestimmt das Richtige.

Pellwormer Seenlandschaft – die innere Schönheit der Insel

Pellwormer Seenlandschaft – die innere Schönheit der Insel

„Wenn ich den See seh‘, brauche ich kein Meer mehr.“ – das könnte man versucht sein zu sagen, wenn man die malerischen „Binnengewässer“ der Insel betrachtet. Denn Pellworm hat nicht nur Meer zu bieten, sondern kann auch mit (insel)inneren Werten glänzen. Bei einer kleinen Fahrradtour sind wir an diesem kleinen See in der Straße Westermühle, Nähe Ecke Parlament vorbeigekommen. Der bunte Abendhimmel spiegelte sich auf der glatten Oberfläche und dazu lag diese typisch Pellwormer Ruhe in der Luft.

Noch ein Beweis für die innere Schönheit Pellworms: zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang haben wir diese schöne Aufnahme von einem anderen „Binnengewässer“ auf Pellworm gemacht.

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Spaziergang im Sonnenuntergang an der Hooger Fähre

Spaziergang im Sonnenuntergang an der Hooger Fähre

Wir sind mal wieder zum Sonnenuntergang an der Hooger Fähre. Die Sonne verabschiedet sich farbenfroh hinter den Halligen. Die Nordsee schwappt glucksend gegen die Uferbefestigung. Eine herrlich entspannte Atmosphäre liegt über dem Anleger, der zu einem kleinen Spaziergang einlädt.

Im Hintergrund unserer Aufnahme ist natürlich nicht der Pellwormer Leuchtturm zu sehen, sondern der von Amrum. Was für eine tolle Fernsicht an diesem Tag!

Aber auch bei weniger guter Sicht, nicht so gutem Wetter oder zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang ist ein Ausflug an die Hooger Fähre lohnend.

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Vollmond über dem Tiefwasseranleger von Pellworm

Vollmond über dem Tiefwasseranleger von Pellworm

Genau in der Verlängerung der Straße, mittig über dem Tiefwasseranleger steht der Vollmond. So, als wolle er die Fähre und das Reedereigebäude ausleuchten. Aber hier hat man schon vor Stunden Feierabend gemacht. Die nächste Fähre fährt erst wieder in sechs Stunden. Dann führt längst die Sonne wieder Regie und kommt der ersten Fähre des Tages vom Festland entgegen.Um diese Zeit konnten wir ganz entspannt unser Stativ mitten auf der Straße aufbauen und in Ruhe den richtigen Moment für diese Aufnahme abwarten.

Lebensader der Insel und Verbindung zum Festland: Die Bilderserie zur Pellworm-Fähre.

Den Sonnenuntergang an der Hooger Fähre genießen

Den Sonnenuntergang an der Hooger Fähre genießen

Wer Sonnenuntergänge liebt, der sollte sich auf Pellworm an der Hooger Fähre einfinden. Hier hat die untergehende Sonne die perfekte Bühne: Im Vordergrund dümpeln malerisch die Boote der Hellmanns im Wattenmeer. Am Horizont zeigen sich die markanten Silhouetten der Halligen Hooge und Langeness.

Je nach Jahreszeit kann man die Sonne genau hinter den Warften von Hooge untergehen sehen. Das ist immer ein malerischer Anblick und ein tolles Fotomotiv bei einem gelungenen Tagesabschluss.

Wir packen immer wieder gerne unsere Kameras ein und fahren für ein paar schöne Sonnenuntergangsbilder an die Hooger Fähre.

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Windräder am Bupheverkoog in der Abendsonne

Windräder am Bupheverkoog in der Abendsonne

Der Bupheverkoog ist der jüngste Teil der Insel Pellworm. Erst 1938 wurde die Fläche eingedeicht und somit bewohnbar und landwirtschaftlich nutzbar gemacht.

Wer vom Hafen von Tammensiel außendeichs in diese Richtung startet, der merkt schnell: man begenet immer weniger Menschen dafür aber immer mehr Schafen. Es wird noch ruhiger, als man es ohnehin von Pellworm kennt. Ein kleiner „Hotspot“ ist die Badestelle. Dahinter wird es immer einsamer. Pellworm-typisch prägt auch hier die Landwirtschaft das Inselbild.

Und noch etwas gibt es hier: Windräder. Und zwar die von der großen Sorte. Die mächtigen Flügel drehen sich stetig im Küstenwind. Wir haben unser Stativ aufgebaut und mit einer Langzeitbelichtung die Industriebauwerke in der Abendsonne fotografiert. Die Flügeldrehungen sind zu weiß-transparenten ovalen Scheiben verschmolzen und wirken nun nicht mehr so gewaltig.

Das Windrad am Solarfeld haben wir bereits einmal zum Tagesausklang fotografiert.

 

Hochwasser im Hafen? Einfach abwarten.

Hochwasser im Hafen? Einfach abwarten.

In der Ruhe liegt die Kraft. Welcher Spruch könnte besser auf Pellworm zutreffen? Diese Möwe scheint einfach das Hochwasser auf dem Hafenpoller abwarten zu wollen. Wie eine kleine Insel – oder eine Warft – ragt der Poller aus dem Wasser heraus. Vielleicht passt sie auf, dass der Kutter nicht abtreibt. Auf jeden Fall macht sie einen recht abgeklärten Eindruck. Vermutlich ist es nicht ihr erstes Hochwasser im Hafen von Tammensiel. Ein typisches Pellwormer Motiv mit einer klaren Aussage: Wenn alles zuviel wird (nicht nur Wasser), einfach mal abwarten.

Der Hafen von Tammensiel bei Hochwasser ist immer ein Foto wert, wie man hier sehen kann.

Die Pellwormer Fähre aus einer neuen Perspektive

Die Pellwormer Fähre aus einer neuen Perspektive

Man könnte es auch Pellworm „Backstage“ nennen. Der Standort für dieses Foto ist mehr durch Zufall gefunden worden. Es begann mit der Suche nach einer niedrigen Kameraposition für eine schönes neues Foto von der Fähre im Morgenlicht. Die Bemühungen mündeten in eine Art „Bergklettern“ an der Uferbefestigung des Tiefwasseranlegers. Der Abstieg hinunter auf das Watt war nicht schwer. Wenn dabei auch immer äußerste Vorsicht geboten ist! Die Steine sind rutschig. Nach den ersten gelungenen Aufnahmen kam dann die Idee, einmal den Standort unter der Fahrbahn aufzusuchen.

Der kleine Ausflug ins Kellergeschoss des Tiefwasseranlegers hat sich gelohnt. Eingerahmt von dem beeindruckenden Bauwerk fällt der Blick auf die Fähre am Anleger. Das ist mal eine ganz andere Bildkomposition zu diesem Thema. Ein Bild aus dem Pellwormer „Untergrund“ sozusagen.

Auch schön ist dieses Bild von der Fähre „Insel Amrum“ im Hafen von Tammensiel.

Pellwormer Fähre auf dem Weg durch die Nacht

Pellwormer Fähre auf dem Weg durch die Nacht

Dreharbeiten für Star Wars vor Pellworm? Nein, es ist die späte Pellworm-Fähre bei ihrer Einfahrt in den Hafen von Strucklahnungshörn. Wie ein Laserschwert schneidet der Lichtstrahl des Scheinwerfers eine Schneise durch die Nacht. Schon vom Weitem ist der Lichtschein der ankommenden Fähre zu sehen. Man kann also sagen: Je später die Fähre, desto schöner die Lichteffekte.

Die Pellwormer Fähre ist jedoch auch bei Tageslicht ein lohnendes Fotomotiv.

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Herbstspaziergang über den Pellwormer Deich

Herbstspaziergang über den Pellwormer Deich

Während die Pellwormer Deichschafe langsam dem Sonnenuntergang entgegenziehen, spaziert ein Urlauber mit seinem Rad ihnen entgegen. Der Herbst hat auf der Insel Einzug gehalten. Doch auch wenn die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden, die Natur bleibt hier etwas länger im Sommer-Modus. Die Nordsee gibt langsam ihre gespeicherte Wärme ab. Wasser- und Lufttemperaturen sinken nicht so schnell wie im Binnenland. Trotzdem ist das typische Reizklima auf Pellworm in Frühjahr, Herbst und Winter am meisten ausgeprägt.

Besonders schön präsentiert sich übrigens die Pellwormer Landschaft im Herbstnebel.

 

Die MS Adler V auf Ausflugsfahrt vor Pellworm

Die MS Adler V auf Ausflugsfahrt vor Pellworm

Vom Hafen Strucklahnungshörn legt nicht nur die Fähre nach Pellworm ab. Auch Adler-Ausflugsschiffe stechen von hier in See. Eine der zahlreich angebotenen Ausflugsfahrten geht übrigens auf die Insel Pellworm. Mit der Adler V wird eine Fahrt „Insel Pellworm mit Inselrundfahrt und Seehundstour inkl. Seetierfang“ angeboten. Vermutlich war die Adler V auf eines dieser Fahrten, als wir sie am Horizont vor Pellworm abgelichtet haben. Ob die Fahrgäste dem schmucken Quermarkenfeuer Beachtung geschenkt haben, lässt sich nur vermuten. Dabei gehört es quasi zu den Wahrzeichen der Insel, auch wenn es nicht mehr in Betrieb ist.

Wer sich über die Fahrten mit den Adler-Schiffen informieren möchte, kann das am besten auf der Website machen. Der Pellworm-Urlauber fährt natürlich mit der Fähre Pellworm I der NPDG auf die Insel. Hier ein stimmungsvolles Foto vom Hafen Strucklahnungshörn im Herbst.

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Eine Lahnung am Tiefwasseranleger auf Pellworm zur blauen Stunde

Eine Lahnung am Tiefwasseranleger auf Pellworm zur blauen Stunde

Lahnungen sieht man auf Pellworm an vielen Stellen. Deshalb schenkt man ihnen wohl auch wenig Beachtung. Sie sind schließlich nicht aus optischen Gründen aufgebaut worden, sondern dienen dem Landgewinn. Zwischen den doppelten Holzpflockreihen sind Sträucher – sogenannten Faschinen – geschnürt. Die ca. 60 bis 80 cm hohen Lahnungen umschließen Felder in einer Größe von etwa 100 x 200 Metern. Das Wasser fließt bei Flut auf diese Lahnungsfelder und kommt dort zur Ruhe. Die mitgeführten Schwebstoffe setzen sich ab. So wird die Sedimentation und das Aufschlicken gefördert.

Wir betrachten diese Uferschutzmaßnahme natürlich hauptsächlich unter fotografischen Gesichtspunkten. Und da kann so eine auf den ersten Blick unscheinbare Lahnung durchaus als Fotomotiv taugen. Besonders zur blauen Stunde kurz nach Sonnenuntergang.

Das Titelbild dieses Beitrages zum Thema Pellwormer Ruhe zeigt im Vordergrund den mit Hilfe von Lahnungen aufgeschlickten Wattboden.

Leuchtturm-Silhouette im Pellwormer Abendrot

Leuchtturm-Silhouette im Pellwormer Abendrot

Bis 1977 arbeitete noch ein Leuchtturmwärter auf dem Turm. Was für ein traumhafter Arbeitsplatz! Zumindestens, wenn man sich diese Bilder anschaut. Die Silhouette lässt kaum erahnen, dass das Leuchtfeuer aus 608 Teilen besteht, die von 16.400 Bolzen und Schrauben zusammengehalten werden. Aber was spielt das schon für eine Rolle bei diesem malerischen Anblick. Vermutlich war die Arbeit des Leuchtturmwärters weit weniger romantisch, als wir heute annehmen.

Trotz GPS und Radar ist dieses Hauptfeuer auch heute noch von großer Bedeutung. Das sogenannte Leit-/Sektorenfeuer besteht aus drei Farbstrahlen und leuchtet sagenhafte 42 Kilometer in das südwestlich gelegene Fahrwasser der Norderhever hinein.

Den dreifarbigen Strahl des Pellwormer Leuchtturms kann man hier übrigens sehr schön erkennen.

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Zwei Pellwormer Schafe gehen ihren eigenen Weg

Zwei Pellwormer Schafe gehen ihren eigenen Weg

Die haben sich ja ein nettes Plätzchen gesucht, denke ich. Das die beiden Gesellen hier eigentlich gar nichts verloren haben, bemerke ich später. Den ganzen letzten Deichabschnitt hinter dem Schifffahrtsmuseum hatten sie für sich alleine. Inklusive tollem Ausblick über den Hafen von Tammensiel. Genau den hatte ich mit meiner Kamera auch gesucht. Jetzt musste ich erstmal die beiden Pellwormer Maskottchen fotografieren. Das schlechte Gewissen über ihren unerlaubten Ausflug stand ihnen ins Gesicht geschrieben.

Was aber nun? Den zwei Gesellen war mein Auftreten samt Kamera und Stativ merklich unheimlich. Unruhe kam auf. Typisch für solche tierischen Situationen: An den Rückweg kann sich niemand mehr erinnern. Letztendlich haben sich die beiden wolligen Freunde irgendwo durch den Zaun gezwängt, obwohl ich freundlich das Gatter aufgehalten hatte. Blökend ging es zurück zur Herde und ich brauchte keine Angst zu haben, das meine Kameraausrüstung umgerannt wird.

Schafe gibt es bekanntlich viele auf Pellworm, wie auch diese Fotostrecke zeigt.

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Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Still und starr liegen die beiden Boote der Hellmanns vor Anker. In blaues Licht getaucht spiegeln sie sich matt im ablaufenden Wasser. Die Sonne ist bereits hinter den Halligen versunken. Am Anleger Hooger Fähre ist Ruhe eingekehrt. Aber der Name dieses beschaulichen Plätzchens auf der Insel führt manchmal zu Verwirrung. Ein Fähranleger mit Verbindung zur Hallig? Da tun sich Bilder von Abfertigungsgebäuden, langen Wartespuren für Autos und regelmäßigem Fährverkehr auf.

Tatsächlich kann es manchmal etwas betriebsamer zugehen. Neben dem Anlegesteg der Hellmanns befindet sich hier auch eine Badestelle. Aber weder der grüne Strand, noch die gelegentlichen Fahrten zur Hallig oder die anderen Ausflugsfahrten lassen hier irgendeine Unruhe aufkommen. Keine Menschenmassen, keine Warteschlangen und keine Blechkolonnen – eben typisch Pellworm.

In den Abendstunden kann man hier wunderbar den Tag ausklinken lassen. Einfach die Ruhe und den Panoramablick hinüber zu den Halligen genießen.

Wer mit den Hellmanns raus fährt, kann was erleben. Zum Beispiel auf einer Fahrt zum Norderoogsand. Da geht es ganz dicht vorbei an den Seehunden.

Mal so richtig runter kommen und Ruhe tanken am Strand von Pellworm

Mal so richtig runter kommen und Ruhe tanken am Strand von Pellworm

Ein gutes Buch unter den Arm klemmen, auf’s Rad steigen und ab an den Deich. Mehr braucht man auf Pellworm nicht zu tun, um einfach mal richtig zu entspannen. Natürlich ist der Aufenthalt auf der Insel an sich schon Entspannung pur. Die fängt ja bekanntlich bereits am Fähranlanger Strucklahnungshörn an. Aber so richtig runterkommen – das geht am besten am grünen Strand.

So oder so ähnlich kann man dieses Foto umschreiben. Ein stimmungsvolle Szenerie. Ein Mann hat sich ein lauschiges Plätzchen in einem Strandkorb gesucht. Ob er ein Buch ließt oder auf das Meer hinaus schaut, können wir nur erahnen. Vielleicht beobachtet er auch nur die Frau mit den hochgekrempelten Hosenbeinen, die gerade eine Erfrischung im Wasser sucht. Die Sonne glitzert im Meer und irgendwo weit draußen am Horizont ist Land zu sehen. Vielleicht eine Hallig?

Auch hier kann man ein entspanntes Plätzchen finden.

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Kaum zu glauben, was hier im Hafen zum alljährlichen Trifun los ist. Wenn die Teilnehmer durch das Hafenbecken schwimmen und die Zuschauer am „Beckenrand“ das Sportlerfeld anfeuern.

Die meiste Zeit ist der Hafen von Tammensiel auf Pellworm aber eher beschaulich. Besonders in den frühen Morgenstunden – so wie hier kurz nach Sonnenaufgang. Morgenstund hat eben Gold im… Kamerasucher.

Übrigens, das Schifffahrtsmuseum und die Nordfriesland im Gegenlicht der aufgehenden Sonne ist auch ein sehenswertes Motiv.

Sanfter Sonnenaufgang an der Hafeneinfahrt auf Pellworm

Sanfter Sonnenaufgang an der Hafeneinfahrt auf Pellworm

Es muss nicht immer der perfekte Sonnenaufgang aus dem Reiseprospekt sein. Wenn der Himmel wolkenverhangen erscheint, hegt man in der Regel kaum Hoffnung auf einen sehenswerten Sonnenaufgang. Oft lohnt sich das frühe Aufstehen aber eben trotzdem. So wie in diesem Fall. Nur für ein paar Minuten erscheint die aufgehende Sonne in einer kleinen Lücke der Wolkenfront. Aber auch danach färbt sie den Himmel in matt schimmernde Orangetöne. Was für ein herrlicher Anblick!

Hier wurde ich übrigens nicht nur mit einem malerischen Sonnenaufgang belohnt, sondern auch mit der typischen Pellwormer Ruhe und Atmosphäre: keine Menschenseele weit und breit, kein Lärm, nur ein leichter Wind und die Gesänge der Möwen und Austernfischer. Was braucht man mehr? Für den Moment eigentlich nichts.

Für Langschläfer bietet sich alternativ ein schöner Sonnenuntergang, wie dieser an.

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Es hat seinen besonderen Reiz, wenn die Sonne fast genau in Verlängerung der Hafeneinfahrt aufgeht. Das ist immer im September der Fall. Dann kann der Frühaufsteher vom Gebäude des Hafenmeisters aus die Sonne hinter der Hafeneinfahrt über dem Festland aufgehen sehen. Ein wunderbares Schauspiel, wenn das Wetter mitspielt.

Selbstverständlich ist der Hafen in Tammensiel auch zu jeder anderen Jahreszeit zum Sonnenaufgang einen Abstecher wert. Wir haben schon zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten den Hafen abgelichtet und finden immer wieder neue Motive:

Blauer Spaziergang durch den Hafen
Der Pellwormer Hafen – beschaulich und betriebsam zugleich
Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“