Pellworms Uferpromenade in der Abenddämmerung

Pellworms Uferpromenade in der Abenddämmerung

Pellworm ist einfach gestrickt. Wo sich auf anderen Inseln Edellimousinen stauen, da fahren auf Pellworm Trecker die Ernte ein. Und während sich woanders ein Designer-Label neben dem nächsten präsentiert, ist die Einkaufsstraße in Tammensiel eine beschauliche Straße mit einer Handvoll netter Geschäfte.

Und wie sieht es mit einer Strandpromenade aus? Fehlanzeige. Alleine schon der Strand im üblichen Sinne fehlt. Jedoch ein Ufer ist – ganz Inseltypisch – umlaufend endlos vorhanden. Ebenso vorhanden ist ein Weg, der an diesem Ufer entlang führt und mit einer fantastischen Aussicht auf das Wasser zum Spazierengehen einlädt. Wobei man bei einem solch mondänen Farbenspiel am Abendhimmel (wie auf diesem Bild) durchaus von „flanieren“ sprechen darf. Da drängt es sich förmlich auf, doch eher von einer „Promenade“ zu sprechen statt von einem „Weg“.

Damit steht fest: Pellworm verfügt über eine ausgesprochen ausgedehnte Uferpromenade. Die wahrscheinlich längste der Nordfriesischen Inseln. Ein absolutes Highlight also. Auf einem anderen Foto haben wir zwei entspannte Pellworm-Urlauber beim Flanieren am Ufer abgelichtet.

Die nordfriesische Flagge auf Pellworm

Die nordfriesische Flagge auf Pellworm

Sie weht überall auf Pellworm und nicht nur – wie auf dem Foto zu sehen – am Schifffahrtsmuseum im Hafen von Tammensiel: die Flagge Nordfrieslands. Jedoch nicht mit dem offiziellen Wappen des heutigen Kreises Nordfriesland, sondern mit dem historischen Friesenwappen mit halbem Adler, Krone und Grütztopf.

Dieses Wappen soll aus dem Umfeld des Pastors Christian Feddersen (1786-1874) stammen. Der halbe Adler soll sich auf die von deutschen Kaisern verbürgten Freiheiten der Friesen beziehen, die Krone für den dänischen König stehen und der Grütztopf soll ein Zeichen der Brüderlichkeit darstellen. Auf einem Volksfest 1844 wurde es zum ersten mal gezeigt. Fehlt eigentlich nur noch der Wappenspruch „Liewer düd as Slav“ – übersetzt: „Lieber tot als Sklave.“

Wenn es eine Flagge gibt, die neben der nordfriesischen mindestens genauso oft anzutreffen ist, dann ist es die Flagge der Insel Pellworm. Bei ihr steht das Pellwormer Wappen auf den Farben der nordfriesischen Farben Gold – Rot – Blau. An dieser Stelle mussten wir leider feststellen, dass sich keine Aufnahme mit der Flagge Pellworms in unserem Bildarchiv befindet. Dafür können wir diese schöne Aufnahme mit der schleswig-holsteinischen Flagge zeigen. Und die ist ja auch sehr schön.

Wer mehr über die Flagge Nordfrieslands wissen möchte, kann es auf der Seite des Landkreises Nordfriesland nachlesen.

Feuer und Flamme für’s Biikebrennen auf Pellworm

Feuer und Flamme für’s Biikebrennen auf Pellworm

In ganz Nordfriesland und natürlich auch auf Pellworm brennen alljährlich am 21. Februar die Biikefeuer. Eine alte Tradition, deren Ursprung nicht eindeutig geklärt ist. Früher wurden die Feuer von den zurückbleibenden Frauen zum Abschied ihrer Männer, die zum Waalfang hinaus fuhren, angezündet. Heute ist das Biikebrennen eine gesellige Feier mit wärmenden Getränken und deftigem Grünkohlessen.

Auf Pellworm ist die Feuerstelle in unmittelbarer Nähe zum Leuchtturm ein Fest für groß und klein. Einheimische, Gäste und Touristen feiern bunt gemischt in familiärer Atmosphäre. Während die Kinder stolz ihre Fackeln tragen und der meterhoch aufgehäufte Grünschnitt langsam in Flammen aufgeht, wird mit einem passendem Getränk in der Hand geklönt und dem wärmenden Feuer entspannt zugeschaut.

Nicht selten ist es zu dieser Jahreszeit nass und kalt auf Pellworm. Aber durch schlechtes Wetter lässt man sich hier auf der Insel nicht vom Feiern abhalten.

Aber auch zu Ostern wird auf Pellworm richtig gefeiert, wie diese Panoramaaufnahme vom Osterfeuer beweist.

Der Pellwormer Tiefwasseranleger mit Regenbogen

Der Pellwormer Tiefwasseranleger mit Regenbogen

Wenn der Damm zum Pellwormer Tiefwasseranleger zu einer 2,5 Kilometer langen Autowaschstraße wird, ist das Wetter rau. Auf dem Bild scheint der Regenbogen den Weg über die Straße zu weisen, die langsam im Wasser zu versinken droht.

Diejenigen, die diesen Ausblick genießen konnten, hatten es rechtzeitig auf die Pellworm I geschafft und waren auf dem Weg ans Festland. Allerdings bei entsprechendem Seegang. Da meldeten sich auch promt die ersten Autoalarmanlagen vom Fahrzeugdeck.

Aber ein solches Wetter hat seinen Reiz und macht eine Fährfahrt zu einem erlebnisreichen Abschluss eines Inselaufenthaltes. Wenn der Wind an dem sonst scheinbar so standhaften stählernen Schiffskörper zerrt und drückt spürt man die Kraft der Elemente. Das Salzwasser schafft es dann als feiner Sprühnebel bis auf das obere Deck. So mancher, der leicht seekrank wird, sehnt sich dann auch auf dieser kurzen Fahrt den schützenden Hafen von Strucklahnungshörn herbei.

Richtig märchenhaft sieht der Pellwormer Tiefwasseranleger übrigens im Vollmondlicht aus.

Auf Pellworm wird der liebe Gott zum Grafiker

Auf Pellworm wird der liebe Gott zum Grafiker

Lichtspiel auf dem Dach der „Neuen Kirche“ auf Pellworm. Der Glockenturm wirft seinen Schatten auf das Kirchendach und bildet eine beinahe symmetrische Grafik. Garniert mit einer Wolke im Hintergrund wird die Szene zu einem himmlischen Kunstwerk! Übrigens ist die „Neue Kirche“ auf Pellworm nicht so neu, wie man vermuten könnte. An ihrem jetzigen Standort steht sie seit 1621/22. Erbaut worden ist sie 1517 auf Gut Seegarden. Ihre heutiges Erscheinungsbild stammt aus dem Jahre 1867.

Weitaus bekannter ist natürlich die Alte Kirche auf Pellworm. Ihr mächtige Turmruine ist eine weithin sichtbare Landmarke an der nordfriesischen Küste.

Pellworm fast wie im Winter

Pellworm fast wie im Winter

Pellworm mal ganz anders! Dieser Beitrag war einer der ersten, den wir veröffentlicht haben. Irgendwie ist uns gerade wieder aufgefallen, dass wir noch immer keine „echten“ Winterbilder auf Pellworm gemacht haben. Denn diese Schwarzweiß-Fotos zeigen keine Winterlandschaften, sondern es sind Infrarotaufnahmen. Was hier wie Schnee aussieht, ist der sogenannte Wood-Effekt. Das Chlorophyll in den grünen Blätter und dem Gras reflektieren in erhöhtem Maß das Infrarotlicht. Dadurch erscheinen diese auf den Bildern annähernd weiß. Vielleicht haben wir mal Glück und können bei unserem nächsten Winterurlaub eine zauberhafte Winterlandschaft auf Pellworm fotografieren.

Es muss ja aber nicht immer Schnee sein. Pellworm sieht auch bei einfachem Schietwetter toll aus, wie ein anderer Beitrag sehr schön zeigt.

Ein Traum von Pellworm

Ein Traum von Pellworm

Die ganze Schönheit Pellworms in nur 60 Sekunden aufzeigen? Wir haben es möglich gemacht und eine Auswahl unserer schönsten Fotos zu einer sehenswerten Bilderschau zusammengestellt. Wie im Traum schweben Landschaften und Sehenswürdigkeiten der Nordseeinsel am Betrachter vorbei. Untermalt mit einer wunderbaren Melodie. Eine Minute Pellworm pur! Fast wie ein Insel-Kurzurlaub.

Für ein perfektes Erlebnis am besten die höchste Auflösung und Vollbildschirmdarstellung einstellen und unbedingt den Ton einschalten. Viel Spaß beim Anschauen!

Lust auf ein weiteres Pellworm-Video? Dann ist sind die „Erinnerungen an den Sommer auf Pellworm 2015“ bestimmt das Richtige.

Pellwormer Seenlandschaft – die innere Schönheit der Insel

Pellwormer Seenlandschaft – die innere Schönheit der Insel

„Wenn ich den See seh‘, brauche ich kein Meer mehr.“ – das könnte man versucht sein zu sagen, wenn man die malerischen „Binnengewässer“ der Insel betrachtet. Denn Pellworm hat nicht nur Meer zu bieten, sondern kann auch mit (insel)inneren Werten glänzen. Bei einer kleinen Fahrradtour sind wir an diesem kleinen See in der Straße Westermühle, Nähe Ecke Parlament vorbeigekommen. Der bunte Abendhimmel spiegelte sich auf der glatten Oberfläche und dazu lag diese typisch Pellwormer Ruhe in der Luft.

Noch ein Beweis für die innere Schönheit Pellworms: zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang haben wir diese schöne Aufnahme von einem anderen „Binnengewässer“ auf Pellworm gemacht.

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Spaziergang im Sonnenuntergang an der Hooger Fähre

Spaziergang im Sonnenuntergang an der Hooger Fähre

Wir sind mal wieder zum Sonnenuntergang an der Hooger Fähre. Die Sonne verabschiedet sich farbenfroh hinter den Halligen. Die Nordsee schwappt glucksend gegen die Uferbefestigung. Eine herrlich entspannte Atmosphäre liegt über dem Anleger, der zu einem kleinen Spaziergang einlädt.

Im Hintergrund unserer Aufnahme ist natürlich nicht der Pellwormer Leuchtturm zu sehen, sondern der von Amrum. Was für eine tolle Fernsicht an diesem Tag!

Aber auch bei weniger guter Sicht, nicht so gutem Wetter oder zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang ist ein Ausflug an die Hooger Fähre lohnend.

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Vollmond über dem Tiefwasseranleger von Pellworm

Vollmond über dem Tiefwasseranleger von Pellworm

Genau in der Verlängerung der Straße, mittig über dem Tiefwasseranleger steht der Vollmond. So, als wolle er die Fähre und das Reedereigebäude ausleuchten. Aber hier hat man schon vor Stunden Feierabend gemacht. Die nächste Fähre fährt erst wieder in sechs Stunden. Dann führt längst die Sonne wieder Regie und kommt der ersten Fähre des Tages vom Festland entgegen.Um diese Zeit konnten wir ganz entspannt unser Stativ mitten auf der Straße aufbauen und in Ruhe den richtigen Moment für diese Aufnahme abwarten.

Lebensader der Insel und Verbindung zum Festland: Die Bilderserie zur Pellworm-Fähre.

Den Sonnenuntergang an der Hooger Fähre genießen

Den Sonnenuntergang an der Hooger Fähre genießen

Wer Sonnenuntergänge liebt, der sollte sich auf Pellworm an der Hooger Fähre einfinden. Hier hat die untergehende Sonne die perfekte Bühne: Im Vordergrund dümpeln malerisch die Boote der Hellmanns im Wattenmeer. Am Horizont zeigen sich die markanten Silhouetten der Halligen Hooge und Langeness.

Je nach Jahreszeit kann man die Sonne genau hinter den Warften von Hooge untergehen sehen. Das ist immer ein malerischer Anblick und ein tolles Fotomotiv bei einem gelungenen Tagesabschluss.

Wir packen immer wieder gerne unsere Kameras ein und fahren für ein paar schöne Sonnenuntergangsbilder an die Hooger Fähre.

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Windräder am Bupheverkoog in der Abendsonne

Windräder am Bupheverkoog in der Abendsonne

Der Bupheverkoog ist der jüngste Teil der Insel Pellworm. Erst 1938 wurde die Fläche eingedeicht und somit bewohnbar und landwirtschaftlich nutzbar gemacht.

Wer vom Hafen von Tammensiel außendeichs in diese Richtung startet, der merkt schnell: man begenet immer weniger Menschen dafür aber immer mehr Schafen. Es wird noch ruhiger, als man es ohnehin von Pellworm kennt. Ein kleiner „Hotspot“ ist die Badestelle. Dahinter wird es immer einsamer. Pellworm-typisch prägt auch hier die Landwirtschaft das Inselbild.

Und noch etwas gibt es hier: Windräder. Und zwar die von der großen Sorte. Die mächtigen Flügel drehen sich stetig im Küstenwind. Wir haben unser Stativ aufgebaut und mit einer Langzeitbelichtung die Industriebauwerke in der Abendsonne fotografiert. Die Flügeldrehungen sind zu weiß-transparenten ovalen Scheiben verschmolzen und wirken nun nicht mehr so gewaltig.

Das Windrad am Solarfeld haben wir bereits einmal zum Tagesausklang fotografiert.

 

Hochwasser im Hafen? Einfach abwarten.

Hochwasser im Hafen? Einfach abwarten.

In der Ruhe liegt die Kraft. Welcher Spruch könnte besser auf Pellworm zutreffen? Diese Möwe scheint einfach das Hochwasser auf dem Hafenpoller abwarten zu wollen. Wie eine kleine Insel – oder eine Warft – ragt der Poller aus dem Wasser heraus. Vielleicht passt sie auf, dass der Kutter nicht abtreibt. Auf jeden Fall macht sie einen recht abgeklärten Eindruck. Vermutlich ist es nicht ihr erstes Hochwasser im Hafen von Tammensiel. Ein typisches Pellwormer Motiv mit einer klaren Aussage: Wenn alles zuviel wird (nicht nur Wasser), einfach mal abwarten.

Der Hafen von Tammensiel bei Hochwasser ist immer ein Foto wert, wie man hier sehen kann.

Die Pellwormer Fähre aus einer neuen Perspektive

Die Pellwormer Fähre aus einer neuen Perspektive

Man könnte es auch Pellworm „Backstage“ nennen. Der Standort für dieses Foto ist mehr durch Zufall gefunden worden. Es begann mit der Suche nach einer niedrigen Kameraposition für eine schönes neues Foto von der Fähre im Morgenlicht. Die Bemühungen mündeten in eine Art „Bergklettern“ an der Uferbefestigung des Tiefwasseranlegers. Der Abstieg hinunter auf das Watt war nicht schwer. Wenn dabei auch immer äußerste Vorsicht geboten ist! Die Steine sind rutschig. Nach den ersten gelungenen Aufnahmen kam dann die Idee, einmal den Standort unter der Fahrbahn aufzusuchen.

Der kleine Ausflug ins Kellergeschoss des Tiefwasseranlegers hat sich gelohnt. Eingerahmt von dem beeindruckenden Bauwerk fällt der Blick auf die Fähre am Anleger. Das ist mal eine ganz andere Bildkomposition zu diesem Thema. Ein Bild aus dem Pellwormer „Untergrund“ sozusagen.

Auch schön ist dieses Bild von der Fähre „Insel Amrum“ im Hafen von Tammensiel.

Pellwormer Fähre auf dem Weg durch die Nacht

Pellwormer Fähre auf dem Weg durch die Nacht

Dreharbeiten für Star Wars vor Pellworm? Nein, es ist die späte Pellworm-Fähre bei ihrer Einfahrt in den Hafen von Strucklahnungshörn. Wie ein Laserschwert schneidet der Lichtstrahl des Scheinwerfers eine Schneise durch die Nacht. Schon vom Weitem ist der Lichtschein der ankommenden Fähre zu sehen. Man kann also sagen: Je später die Fähre, desto schöner die Lichteffekte.

Die Pellwormer Fähre ist jedoch auch bei Tageslicht ein lohnendes Fotomotiv.

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Herbstspaziergang über den Pellwormer Deich

Herbstspaziergang über den Pellwormer Deich

Während die Pellwormer Deichschafe langsam dem Sonnenuntergang entgegenziehen, spaziert ein Urlauber mit seinem Rad ihnen entgegen. Der Herbst hat auf der Insel Einzug gehalten. Doch auch wenn die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden, die Natur bleibt hier etwas länger im Sommer-Modus. Die Nordsee gibt langsam ihre gespeicherte Wärme ab. Wasser- und Lufttemperaturen sinken nicht so schnell wie im Binnenland. Trotzdem ist das typische Reizklima auf Pellworm in Frühjahr, Herbst und Winter am meisten ausgeprägt.

Besonders schön präsentiert sich übrigens die Pellwormer Landschaft im Herbstnebel.

 

Die MS Adler V auf Ausflugsfahrt vor Pellworm

Die MS Adler V auf Ausflugsfahrt vor Pellworm

Vom Hafen Strucklahnungshörn legt nicht nur die Fähre nach Pellworm ab. Auch Adler-Ausflugsschiffe stechen von hier in See. Eine der zahlreich angebotenen Ausflugsfahrten geht übrigens auf die Insel Pellworm. Mit der Adler V wird eine Fahrt „Insel Pellworm mit Inselrundfahrt und Seehundstour inkl. Seetierfang“ angeboten. Vermutlich war die Adler V auf eines dieser Fahrten, als wir sie am Horizont vor Pellworm abgelichtet haben. Ob die Fahrgäste dem schmucken Quermarkenfeuer Beachtung geschenkt haben, lässt sich nur vermuten. Dabei gehört es quasi zu den Wahrzeichen der Insel, auch wenn es nicht mehr in Betrieb ist.

Wer sich über die Fahrten mit den Adler-Schiffen informieren möchte, kann das am besten auf der Website machen. Der Pellworm-Urlauber fährt natürlich mit der Fähre Pellworm I der NPDG auf die Insel. Hier ein stimmungsvolles Foto vom Hafen Strucklahnungshörn im Herbst.

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Eine Lahnung am Tiefwasseranleger auf Pellworm zur blauen Stunde

Eine Lahnung am Tiefwasseranleger auf Pellworm zur blauen Stunde

Lahnungen sieht man auf Pellworm an vielen Stellen. Deshalb schenkt man ihnen wohl auch wenig Beachtung. Sie sind schließlich nicht aus optischen Gründen aufgebaut worden, sondern dienen dem Landgewinn. Zwischen den doppelten Holzpflockreihen sind Sträucher – sogenannten Faschinen – geschnürt. Die ca. 60 bis 80 cm hohen Lahnungen umschließen Felder in einer Größe von etwa 100 x 200 Metern. Das Wasser fließt bei Flut auf diese Lahnungsfelder und kommt dort zur Ruhe. Die mitgeführten Schwebstoffe setzen sich ab. So wird die Sedimentation und das Aufschlicken gefördert.

Wir betrachten diese Uferschutzmaßnahme natürlich hauptsächlich unter fotografischen Gesichtspunkten. Und da kann so eine auf den ersten Blick unscheinbare Lahnung durchaus als Fotomotiv taugen. Besonders zur blauen Stunde kurz nach Sonnenuntergang.

Das Titelbild dieses Beitrages zum Thema Pellwormer Ruhe zeigt im Vordergrund den mit Hilfe von Lahnungen aufgeschlickten Wattboden.

Leuchtturm-Silhouette im Pellwormer Abendrot

Leuchtturm-Silhouette im Pellwormer Abendrot

Bis 1977 arbeitete noch ein Leuchtturmwärter auf dem Turm. Was für ein traumhafter Arbeitsplatz! Zumindestens, wenn man sich diese Bilder anschaut. Die Silhouette lässt kaum erahnen, dass das Leuchtfeuer aus 608 Teilen besteht, die von 16.400 Bolzen und Schrauben zusammengehalten werden. Aber was spielt das schon für eine Rolle bei diesem malerischen Anblick. Vermutlich war die Arbeit des Leuchtturmwärters weit weniger romantisch, als wir heute annehmen.

Trotz GPS und Radar ist dieses Hauptfeuer auch heute noch von großer Bedeutung. Das sogenannte Leit-/Sektorenfeuer besteht aus drei Farbstrahlen und leuchtet sagenhafte 42 Kilometer in das südwestlich gelegene Fahrwasser der Norderhever hinein.

Den dreifarbigen Strahl des Pellwormer Leuchtturms kann man hier übrigens sehr schön erkennen.

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