Im Sonnenuntergang quer über die Insel Pellworm fotografiert

Im Sonnenuntergang quer über die Insel Pellworm fotografiert

Von einem Ende der Insel bis zum anderen Ende hinüberfotografieren? Das geht! Vorausgesetzt die Sicht ist gut und ein entsprechendes Objektiv ist auf der Kamera aufgesetzt. Diese Aufnahme mit der Alten Kirche am Horizont ist vom Deich am Ostende der Liebesallee gemacht worden. Dazwischen liegt eine Distanz von über 6 km. Trotzdem sieht es auf dem Bild so aus, als würde die Turmruine gleich um die Ecke nur zwei Straßen weiter stehen. Im Vordergrund ist die Straße Junkersmitteldeich zu sehen. Dahinter erscheinen – durch die lange Brennweite des Teleobjektives verdichtet – die Häuser und die Landschaft der Inselmitte. Dazu hat die untergehende Sonne die Landschaft in ein intensives, goldgelbes Licht getaucht. Eine malerische Aufnahme einmal quer über die Insel bis zum westlichen Ende.

Fazit: Auch wenn der Ausblick auf das Meer lockt, es lohnt sich immer mal den Blick ins Inselinnere zu richten. Jedoch braucht man keineswegs eine aufwendige Fotoausrüstung, um gute Aufnahmen auf Pellworm zu machen. Manchmal reicht es, einfach die Perspektive zu wechseln. Wie zum Beispiel bei dieser Aufnahme vom Pellwormer Leuchtturm.

Die Alte Kirche auf Pellworm im Panoramaformat

Die Alte Kirche auf Pellworm im Panoramaformat

Die Alte Kirche St. Salvator aus dem 11. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Insel. Im Jahre 1611 stürzte der ursprünglich 52 Meter hohe Turm ein. Die noch 26 Meter hohe Ruine war über Jahrhunderte ein Seezeichen.

Dieses Panorama zeigt die Südseite der Alten Kirche mit der gesamten Warft. An einem sonnigen Wintertag wie diesem, bieten die laubfreien Bäume einen freien Blick auf das gesamte Bauwerk.

Die Apsis der Alten Kirche im Panoramaformat

Wir müssen zugeben, dass Pellworm4you nach unzähligen Inselbesuchen erst in diesem Jahr zum ersten mal die Alte Kirche St. Salvator von innen gesehen hat. Im Rahmen der NPDG-Inselrundfahrt hatten wir die Gelegenheit, die Kirche näher kennenzulernen.

An dieser Stelle möchten wir die regelmäßig stattfindenden Inselrundfahrten der NPDG allen Besuchern der Insel sehr ans Herz legen. Man erfährt viele interessante Fakten und darf über so manche nette Anekdote schmunzeln. Auch langjährige Inselkenner werden hier noch einiges Neues erfahren können.

Das Panoramafoto zeigt die Apsis mit dem spätgotischen Klappflügelaltar aus der Zeit um 1460. Links vor dem Altar ist das aus Bronze gegossene Taufbecken von aus dem Jahre 1475 zu sehen.

 

Pellworm – durch die Bank eine gute Aussicht

Sicher hat schon jeder von uns auf einer gesessen und die schöne Aussicht genossen: Eine Bank. Nun ist das an sich nichts Besonderes. Auf Pellworm jedoch sind die Bänke nicht nur recht zahlreich, sondern sie bieten auch oft einen herrlichen Ausblick aus der ersten Reihe. Auf der Insel kann also von einer Bankenkrise in diesem Zusammenhang keine Rede sein.

 

Steilwandklettern auf Pellworm

Rückblick: In den Jahren 2008 und 2009 sind die Aufnahmen von den Sanierungsarbeiten an der Turmruine der Alten Kirche entstanden. Das Bild vom Gedenkstein der 15 verunglückten jungen Schweden des nachgebauten Wikingerschiffes „Ormen friske” ist aus dem Jahre 2002 und zeigt noch die freie Sicht ohne Zaun.