Eine Lahnung am Tiefwasseranleger auf Pellworm zur blauen Stunde

Eine Lahnung am Tiefwasseranleger auf Pellworm zur blauen Stunde

Lahnungen sieht man auf Pellworm an vielen Stellen. Deshalb schenkt man ihnen wohl auch wenig Beachtung. Sie sind schließlich nicht aus optischen Gründen aufgebaut worden, sondern dienen dem Landgewinn. Zwischen den doppelten Holzpflockreihen sind Sträucher – sogenannten Faschinen – geschnürt. Die ca. 60 bis 80 cm hohen Lahnungen umschließen Felder in einer Größe von etwa 100 x 200 Metern. Das Wasser fließt bei Flut auf diese Lahnungsfelder und kommt dort zur Ruhe. Die mitgeführten Schwebstoffe setzen sich ab. So wird die Sedimentation und das Aufschlicken gefördert.

Wir betrachten diese Uferschutzmaßnahme natürlich hauptsächlich unter fotografischen Gesichtspunkten. Und da kann so eine auf den ersten Blick unscheinbare Lahnung durchaus als Fotomotiv taugen. Besonders zur blauen Stunde kurz nach Sonnenuntergang.

Das Titelbild dieses Beitrages zum Thema Pellwormer Ruhe zeigt im Vordergrund den mit Hilfe von Lahnungen aufgeschlickten Wattboden.

Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Still und starr liegen die beiden Boote der Hellmanns vor Anker. In blaues Licht getaucht spiegeln sie sich matt im ablaufenden Wasser. Die Sonne ist bereits hinter den Halligen versunken. Am Anleger Hooger Fähre ist Ruhe eingekehrt. Aber der Name dieses beschaulichen Plätzchens auf der Insel führt manchmal zu Verwirrung. Ein Fähranleger mit Verbindung zur Hallig? Da tun sich Bilder von Abfertigungsgebäuden, langen Wartespuren für Autos und regelmäßigem Fährverkehr auf.

Tatsächlich kann es manchmal etwas betriebsamer zugehen. Neben dem Anlegesteg der Hellmanns befindet sich hier auch eine Badestelle. Aber weder der grüne Strand, noch die gelegentlichen Fahrten zur Hallig oder die anderen Ausflugsfahrten lassen hier irgendeine Unruhe aufkommen. Keine Menschenmassen, keine Warteschlangen und keine Blechkolonnen – eben typisch Pellworm.

In den Abendstunden kann man hier wunderbar den Tag ausklinken lassen. Einfach die Ruhe und den Panoramablick hinüber zu den Halligen genießen.

Wer mit den Hellmanns raus fährt, kann was erleben. Zum Beispiel auf einer Fahrt zum Norderoogsand. Da geht es ganz dicht vorbei an den Seehunden.

Ruhe tanken auf Pellworm zur blauen Stunde zwischen Kaydeich und Leuchtturm

Ruhe tanken auf Pellworm zur blauen Stunde zwischen Kaydeich und Leuchtturm

Das ist typisch Pellworm! Ruhe und Stille im Panoramaformat. Zwischen Kaydeich und Leuchtturm zur blauen Stunde aufgenommen. Eigentlich war der Leuchtturm unser erklärtes Fotomotiv. Während wir die verschiedenen Lichtverhältnisse abgewartet haben, ist uns diese wunderschöne Szenerie aufgefallen. Gold-orangene spiegelt sich das Restlicht des Sonnenunterganges im Wasser.

Aus drei Einzelaufnahmen, die sich wiederum jeweils aus einer Belichtungsreihe von sieben Aufnahmen zusammensetzten, ist dieses Panorama entstanden. Den Leuchtturm haben wir natürlich trotzdem noch abgelichtet. Auch dieses Bild reichen wir selbstverständlich nach.

Hier geht zu einem anderen schönen Panorama mit dem Clausenhof.

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Eine einsame Schute wartet am Pellwormer Tiefwasseranleger

Eine einsame Schute wartet am Pellwormer Tiefwasseranleger

Eine einsame Schute liegt am Pellwormer Tiefwasseranleger vor Anker. Eine Laterne an Deck markiert die Position mit einem kleinen Lichtpunkt. Die Sonne ist bereits untergegangen. Nur ein breiter gelb-violetter Strich am Himmel lässt sie irgendwo hinter dem Horizont erahnen. Es ist fast windstill. Und während die Kamera am Fahrbahnrand auf dem Damm das Motiv einfängt, schwappen ganz leise kleine Wellen sanft gegen das Ufer. Fotografieren auf Pellworm kann ja so beruhigend sein…

Auch beruhigend: Dieses Motiv von der „Insel Amrum“ im Hafenbecken.

Flanieren auf der Badebuhne am Südstrand von Pellworm

Flanieren auf der Badebuhne am Südstrand von Pellworm

Unendlich lang erscheint sie auf diesem Foto: Die Badebuhne am Pellwormer Südstrand. In Wirklichkeit ist sie immerhin 65 Meter lang. Das reicht aber allemal für einen kurzen Spaziergang an die äußere Spitze. Die Urlauber auf dem Foto werden auf jeden Fall vor Sonnenuntergang wieder zurück sein. Aber wozu ist die Badebuhne eigentlich da?

Das Bauwerk soll bewirken, dass sich an dieser Stelle feiner Sand ablagert. So soll sich hier mit der Zeit ein kleiner Sandstrand bilden. Den gab es bisher nicht auf Pellworm und bis jetzt ist hat sich auch noch kein richtiger Strand gebildet. Dennoch ist im Sommer die Badbuhne ein kleiner Urlaubermagnet für die Badegäste. Für die Kinder ist der Miniatursandstrand am Ufer links und rechts der Buhne völlig ausreichend zum buddeln und spielen.

Winterabend-Romantik am Pellwormer Leuchtturm

Winterabend-Romantik am Pellwormer Leuchtturm

Das hat sich gelohnt. Nasskalt, windig und stockdunkel (lässt das Foto nicht vermuten) war es, als wir mit dem Stativ am Kaydeich auf die blaue Stunde gewartet haben. Dabei machte uns das Wetter fast einen Strich durch die Rechnung…

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An der Nordermühle zur blauen Stunde

Die beiden unten stehenden Bilder zeigen wunderbar, wie Inselalltag und Urlaub auf Pellworm nebeneinander herlaufen. Wer als Urlauber in der Nordermühle Quartier bezieht und zu den Frühaufstehern gehört, dem bietet sich ein durchaus reizvoller Blick auf die frühe Betriebsamkeit bei Detlef Dethlefsen. Auch ein Landhandel kann ein sehr schönes Fotomotiv sein. Der Westen der Insel hat also nicht nur tolle Sonnenuntergänge zu bieten, sondern kann auch zur blauen Stunde vor Sonnenaufgang beeindrucken.