Auch bei Schietwetter ist Pellworm immer ein Foto wert

Auch bei Schietwetter ist Pellworm immer ein Foto wert

Es kostet sicherlich etwas Überwindung bei echtem Schietwetter vom Sofa hochzukommen und die Kamera in die Hand zu nehmen. Aber es lohnt sich. Pellworm zeigt sich bei jedem Wetter von seiner schönsten Seite.

Niemals die Kamera zu Hause liegen lassen

Die Regenfront zieht über die Insel. Davor und dahinter reißt die Wolkendecke auf und die Sonne bricht durch. Eine Mischung aus Regen, dunklen Wolken und Sonne zaubert eine wunderbare Lichtstimmung in die Landschaft. Zwischen den Regenschauern kann man gefahrlos die Kamera herausholen und Fotos machen, die vielleicht mehr Charakter haben, als jedes Schönwetterfoto.

Regen, Kälte und Wind sind der Garant für kernige Fotos

Es müssen also nicht immer weichgespülte Sommer-Sonne-wolkenlos-Fotos sein. Denn der Landschaft auf Pellworm stehen durchaus dunkle Wolken, blattlose Bäume und die Farbe Grau in allen Schattierungen. Von der rauhen Nordsee umgeben, passen starke Kontraste und dunkle Farben sehr gut zum Charakter der Insel.

Aber natürlich freuen wir uns auch über schönes Wetter, wenn es mit dem Rad über die Insel geht und sich die Natur vor der Kamera farbenfroh und lebendig präsentiert.

 

Der Pellwormer Tiefwasseranleger mit Regenbogen

Der Pellwormer Tiefwasseranleger mit Regenbogen

Wenn der Damm zum Pellwormer Tiefwasseranleger zu einer 2,5 Kilometer langen Autowaschstraße wird, ist das Wetter rau. Auf dem Bild scheint der Regenbogen den Weg über die Straße zu weisen, die langsam im Wasser zu versinken droht.

Diejenigen, die diesen Ausblick genießen konnten, hatten es rechtzeitig auf die Pellworm I geschafft und waren auf dem Weg ans Festland. Allerdings bei entsprechendem Seegang. Da meldeten sich auch promt die ersten Autoalarmanlagen vom Fahrzeugdeck.

Aber ein solches Wetter hat seinen Reiz und macht eine Fährfahrt zu einem erlebnisreichen Abschluss eines Inselaufenthaltes. Wenn der Wind an dem sonst scheinbar so standhaften stählernen Schiffskörper zerrt und drückt spürt man die Kraft der Elemente. Das Salzwasser schafft es dann als feiner Sprühnebel bis auf das obere Deck. So mancher, der leicht seekrank wird, sehnt sich dann auch auf dieser kurzen Fahrt den schützenden Hafen von Strucklahnungshörn herbei.

Richtig märchenhaft sieht der Pellwormer Tiefwasseranleger übrigens im Vollmondlicht aus.

Der Pellwormer Leuchtturm als Fels in der Brandung

Der Pellwormer Leuchtturm als Fels in der Brandung

Dunkle, bedrohlich wirkende Wolken sammeln sich am Himmel. Ungemach kündigt sich an. Es wird ungemütlich. Aber der Leuchtturm stellt sich der dunklen Front entgegen. Nichts kann ihn erschüttern. Auf 127 Eichenpfählen ruht er fest und sicher auf Pellwormer Boden. 41,5 Meter stemmt er sich in den Himmel. Die Wolken scheinen einen Bogen um ihn zu machen. Völlig zu Recht! Diesem über 100 Jahre alten „Fels in der Brandung“ sollte man mit Respekt begegnen. Sicher geleitet sein Licht die Seefahrer ans Ziel. Auch bei diesem Wetter. Darauf ist Verlass.

Dieses dramatische Bild ist auf einer unserer Leuchtturmbesichtigungen entstanden. Wir haben inzwischen einige Male an einer Führung teilgenommen. Jede Führung ist anders. Es gibt immer wieder neue Geschichten und Fakten zu hören. Und das hundert Prozent authentisch von Insulanern, die viel interessantes über ihre Insel zu erzählen wissen.

Stellt sich nur die Frage: schwarzweiß oder in Farbe? Wie wirkt dieses Motiv am besten? Sicher ist das eine Frage des Geschmacks. Hier unten hat man den direkten Vergleich. Einfach die vertikale Trennung im Bild nach Belieben nach rechts oder links verschieben.

Der Pellwormer Tiefwasseranleger bei Sonnenaufgang

Der Pellwormer Tiefwasseranleger bei Sonnenaufgang

Es ist früh am Morgen. Die Sonne geht gerade auf. Nach einem Regenschauer spiegelt der nasse Boden den farbenprächtigen Himmel. Die zweite Fährtour des Tages legt ab in Richtung Festland. Mitten in der Woche um diese Uhrzeit sind kaum Urlauber mit der Fähre unterwegs. Die meisten Passagiere sind Pendler.