Pellworms Uferpromenade in der Abenddämmerung

Pellworms Uferpromenade in der Abenddämmerung

Pellworm ist einfach gestrickt. Wo sich auf anderen Inseln Edellimousinen stauen, da fahren auf Pellworm Trecker die Ernte ein. Und während sich woanders ein Designer-Label neben dem nächsten präsentiert, ist die Einkaufsstraße in Tammensiel eine beschauliche Straße mit einer Handvoll netter Geschäfte.

Und wie sieht es mit einer Strandpromenade aus? Fehlanzeige. Alleine schon der Strand im üblichen Sinne fehlt. Jedoch ein Ufer ist – ganz Inseltypisch – umlaufend endlos vorhanden. Ebenso vorhanden ist ein Weg, der an diesem Ufer entlang führt und mit einer fantastischen Aussicht auf das Wasser zum Spazierengehen einlädt. Wobei man bei einem solch mondänen Farbenspiel am Abendhimmel (wie auf diesem Bild) durchaus von „flanieren“ sprechen darf. Da drängt es sich förmlich auf, doch eher von einer „Promenade“ zu sprechen statt von einem „Weg“.

Damit steht fest: Pellworm verfügt über eine ausgesprochen ausgedehnte Uferpromenade. Die wahrscheinlich längste der Nordfriesischen Inseln. Ein absolutes Highlight also. Auf einem anderen Foto haben wir zwei entspannte Pellworm-Urlauber beim Flanieren am Ufer abgelichtet.

Pellwormer Seenlandschaft – die innere Schönheit der Insel

Pellwormer Seenlandschaft – die innere Schönheit der Insel

„Wenn ich den See seh‘, brauche ich kein Meer mehr.“ – das könnte man versucht sein zu sagen, wenn man die malerischen „Binnengewässer“ der Insel betrachtet. Denn Pellworm hat nicht nur Meer zu bieten, sondern kann auch mit (insel)inneren Werten glänzen. Bei einer kleinen Fahrradtour sind wir an diesem kleinen See in der Straße Westermühle, Nähe Ecke Parlament vorbeigekommen. Der bunte Abendhimmel spiegelte sich auf der glatten Oberfläche und dazu lag diese typisch Pellwormer Ruhe in der Luft.

Noch ein Beweis für die innere Schönheit Pellworms: zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang haben wir diese schöne Aufnahme von einem anderen „Binnengewässer“ auf Pellworm gemacht.

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Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Still und starr liegen die beiden Boote der Hellmanns vor Anker. In blaues Licht getaucht spiegeln sie sich matt im ablaufenden Wasser. Die Sonne ist bereits hinter den Halligen versunken. Am Anleger Hooger Fähre ist Ruhe eingekehrt. Aber der Name dieses beschaulichen Plätzchens auf der Insel führt manchmal zu Verwirrung. Ein Fähranleger mit Verbindung zur Hallig? Da tun sich Bilder von Abfertigungsgebäuden, langen Wartespuren für Autos und regelmäßigem Fährverkehr auf.

Tatsächlich kann es manchmal etwas betriebsamer zugehen. Neben dem Anlegesteg der Hellmanns befindet sich hier auch eine Badestelle. Aber weder der grüne Strand, noch die gelegentlichen Fahrten zur Hallig oder die anderen Ausflugsfahrten lassen hier irgendeine Unruhe aufkommen. Keine Menschenmassen, keine Warteschlangen und keine Blechkolonnen – eben typisch Pellworm.

In den Abendstunden kann man hier wunderbar den Tag ausklinken lassen. Einfach die Ruhe und den Panoramablick hinüber zu den Halligen genießen.

Wer mit den Hellmanns raus fährt, kann was erleben. Zum Beispiel auf einer Fahrt zum Norderoogsand. Da geht es ganz dicht vorbei an den Seehunden.

Mal so richtig runter kommen und Ruhe tanken am Strand von Pellworm

Mal so richtig runter kommen und Ruhe tanken am Strand von Pellworm

Ein gutes Buch unter den Arm klemmen, auf’s Rad steigen und ab an den Deich. Mehr braucht man auf Pellworm nicht zu tun, um einfach mal richtig zu entspannen. Natürlich ist der Aufenthalt auf der Insel an sich schon Entspannung pur. Die fängt ja bekanntlich bereits am Fähranlanger Strucklahnungshörn an. Aber so richtig runterkommen – das geht am besten am grünen Strand.

So oder so ähnlich kann man dieses Foto umschreiben. Ein stimmungsvolle Szenerie. Ein Mann hat sich ein lauschiges Plätzchen in einem Strandkorb gesucht. Ob er ein Buch ließt oder auf das Meer hinaus schaut, können wir nur erahnen. Vielleicht beobachtet er auch nur die Frau mit den hochgekrempelten Hosenbeinen, die gerade eine Erfrischung im Wasser sucht. Die Sonne glitzert im Meer und irgendwo weit draußen am Horizont ist Land zu sehen. Vielleicht eine Hallig?

Auch hier kann man ein entspanntes Plätzchen finden.

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Kaum zu glauben, was hier im Hafen zum alljährlichen Trifun los ist. Wenn die Teilnehmer durch das Hafenbecken schwimmen und die Zuschauer am „Beckenrand“ das Sportlerfeld anfeuern.

Die meiste Zeit ist der Hafen von Tammensiel auf Pellworm aber eher beschaulich. Besonders in den frühen Morgenstunden – so wie hier kurz nach Sonnenaufgang. Morgenstund hat eben Gold im… Kamerasucher.

Übrigens, das Schifffahrtsmuseum und die Nordfriesland im Gegenlicht der aufgehenden Sonne ist auch ein sehenswertes Motiv.

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Es hat seinen besonderen Reiz, wenn die Sonne fast genau in Verlängerung der Hafeneinfahrt aufgeht. Das ist immer im September der Fall. Dann kann der Frühaufsteher vom Gebäude des Hafenmeisters aus die Sonne hinter der Hafeneinfahrt über dem Festland aufgehen sehen. Ein wunderbares Schauspiel, wenn das Wetter mitspielt.

Selbstverständlich ist der Hafen in Tammensiel auch zu jeder anderen Jahreszeit zum Sonnenaufgang einen Abstecher wert. Wir haben schon zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten den Hafen abgelichtet und finden immer wieder neue Motive:

Blauer Spaziergang durch den Hafen
Der Pellwormer Hafen – beschaulich und betriebsam zugleich
Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Ruhe tanken auf Pellworm zur blauen Stunde zwischen Kaydeich und Leuchtturm

Ruhe tanken auf Pellworm zur blauen Stunde zwischen Kaydeich und Leuchtturm

Das ist typisch Pellworm! Ruhe und Stille im Panoramaformat. Zwischen Kaydeich und Leuchtturm zur blauen Stunde aufgenommen. Eigentlich war der Leuchtturm unser erklärtes Fotomotiv. Während wir die verschiedenen Lichtverhältnisse abgewartet haben, ist uns diese wunderschöne Szenerie aufgefallen. Gold-orangene spiegelt sich das Restlicht des Sonnenunterganges im Wasser.

Aus drei Einzelaufnahmen, die sich wiederum jeweils aus einer Belichtungsreihe von sieben Aufnahmen zusammensetzten, ist dieses Panorama entstanden. Den Leuchtturm haben wir natürlich trotzdem noch abgelichtet. Auch dieses Bild reichen wir selbstverständlich nach.

Hier geht zu einem anderen schönen Panorama mit dem Clausenhof.

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Eine einsame Schute wartet am Pellwormer Tiefwasseranleger

Eine einsame Schute wartet am Pellwormer Tiefwasseranleger

Eine einsame Schute liegt am Pellwormer Tiefwasseranleger vor Anker. Eine Laterne an Deck markiert die Position mit einem kleinen Lichtpunkt. Die Sonne ist bereits untergegangen. Nur ein breiter gelb-violetter Strich am Himmel lässt sie irgendwo hinter dem Horizont erahnen. Es ist fast windstill. Und während die Kamera am Fahrbahnrand auf dem Damm das Motiv einfängt, schwappen ganz leise kleine Wellen sanft gegen das Ufer. Fotografieren auf Pellworm kann ja so beruhigend sein…

Auch beruhigend: Dieses Motiv von der „Insel Amrum“ im Hafenbecken.

Der Tammwarft-Anleger ist ein typischer Ruhepol auf Pellworm

Der Tammwarft-Anleger ist ein typischer Ruhepol auf Pellworm

Sehr ruhig kann es hier sein. Abseits der Hauptspaziergangsrouten und am westlichen Ende der Insel. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zur Hallig Süderoog. Bei Sonnenuntergang sitzt man in der ersten Reihe, wenn sich der Himmel verfärbt und die Sonnenscheibe langsam im Meer versinkt. So wird dieser Ort zu einem echten Ruhepol. Aber wo liegt dieser Anleger und ist er noch ein echter Geheimtipp? (…)

(mehr …)

60 Sekunden Pellworm: Ruhe tanken in der Vogelkoje

60 Sekunden Pellworm: Ruhe tanken in der Vogelkoje

Bei unserem letzten Streifzug durch die Pellwormer Vogelkoje waren wir von der Ruhe dort sehr angetan. Zum Einzug des Frühlings haben wir der kleinen Naturoase erneut einen Besuch abgestattet. Das Rauschen der Bäume im Wind, das Vogelgezwitscher und die Pflanzenwelt haben wir in einem kleinen Video eingefangen. Kommen Sie mit uns für eine Minute auf die Insel und tanken Sie Ruhe in der Vogelkoje.

 

Frühlings-Spaziergang durch die Vogelkoje auf Pellworm

Frühlings-Spaziergang durch die Vogelkoje auf Pellworm

Ein Spaziergang durch die Vogelkoje zu dieser Jahreszeit? Der Frühling steht nur auf dem Kalender – die Natur liegt noch halb im Winterschlaf. Keine grünen Blätter, nichts blüht und alles ist grau. Wir sind trotzdem zum Deichdreieck „Kaienhörn“ zur Vogelkoje geradelt.

Auf den ersten Blick sah es tatsächlich wenig einladend und nicht besonders vielversprechend aus, als wir den Durchgang im Wall durchschritten. Doch sofort spürt man eine wohlige Ruhe. Ja, es ist hier in der Vogelkoje tatsächlich nocheinmal etwas ruhiger als es auf der Insel ohnehin schon ist. Kaum zu glauben. Mit geschärften Sinnen starten wir unseren Rundgang und entdecken viele interessante Details. Der Besuch hat sich gelohnt. Und in wenigen Tagen oder Wochen wird auch hier der Frühling durchstarten und die Vogelkoje in eine grüne und lebendige Naturoase verwandeln!

Vogelkojen sind übrigens künstlich angelegte Fanganlagen für durchziehende Wildenten. Die Pellwormer Anlage ist 1905 entstanden und ist somit bereits 110 Jahre alt! Enten werden hier schon lange nicht mehr gefangen. Eine von ursprünglich sechs Fangvorrichtungen – den sogenannten „Pfeifen“ – ist zu Anschauungszwecken nachgebaut worden.

 

Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Einfach warten. Sonst nichts. Bis es dann irgendwann wieder los geht. Eigentlich ein sehr passender Zustand für Pellworm. Einfach mal die Zeit vertreichen lassen und inne halten. Als wolle die Fähre „Insel Amrum“ den Gästen zeigen, wie Entschleunigung richtig funktioniert, liegt sie einfach da und wartet auf ihren nächsten Einsatz.

 

Pellwormer Shabby Chic

Der Zahn der Zeit nagt überall und hinterlässt seine Spuren. Spuren, die Geschichten erzählen von Dingen, die irgendwann einmal neu gewesen sind und nun die Narben eines ereignisreichen Daseins tragen. Wer darin nur Wertverlust, Nachlässigkeit und Verfall sieht, der verkennt den Charakter der Vergänglichkeit.

Durch den täglichen Gebrauch, durch Wind, Wetter und Salzwasser strukturierte Oberfächen, aufgeplatzte Anstriche, Risse, Rost und Bewuchs – sie geben den Gegenständen eine Persönlichkeit. Etwas, das in der modernen schnelllebigen Konsumwelt keinen Platz mehr findet. Auf Pellworm scheint die Zeit langsamer zu vergehen und doch schreitet sie auch hier voran und lässt dabei Raum für ein wenig „Shabby Chic“.

 

Pellworm – durch die Bank eine gute Aussicht

Sicher hat schon jeder von uns auf einer gesessen und die schöne Aussicht genossen: Eine Bank. Nun ist das an sich nichts Besonderes. Auf Pellworm jedoch sind die Bänke nicht nur recht zahlreich, sondern sie bieten auch oft einen herrlichen Ausblick aus der ersten Reihe. Auf der Insel kann also von einer Bankenkrise in diesem Zusammenhang keine Rede sein.

 

So schön ist  Pellworm im Nebel

So schön ist Pellworm im Nebel

Es wird langsam aber sicher Herbst auf Pellworm. Die Insel-Landschaft wird nun wieder öfters von Nebelschleiern bedeckt oder sogar komplett eingehüllt. Was für die einen ein bedrückender und unheimlicher Anblick ist, ist für andere ein schönes Naturschauspiel. Diese Aufnahmen sollen letzteres zeigen. Auf Pellworm erhellt sogar der Herbstnebel das Gemüt.

Pellworm gibt Ruhe

Pellworm gibt Ruhe

Ruhe. Wenn über Pellworm gesprochen wird, ist häufig von dieser Ruhe die Rede. Diese Ruhe, die Entspannung gibt und die entschleunigend wirkt. Aber was ist eigentlich so ruhig auf dieser Insel? Wenig Verkehr, keine Shopping-Center, keine Touristenströme… das alles ist richtig. Hier ist es auch in der Saison möglich, auf Radtouren minutenlang niemandem zu begegnen. Und die Menschen, denen man begegnet, strahlen selber Gelassenheit und Ruhe aus. Wir haben in unserem Archiv nach Motiven gesucht, die diese Weite, diese Leere und Ruhe beschreiben können. Lassen Sie sich ganz bewusst auf die Motive ein. Vielleicht langweilen Sie einige Bilder auf den ersten Blick. Klicken Sie dann nicht gleich zum nächsten, sondern versuchen Sie die Ruhe zu erfassen. Vielleicht erleben Sie so für ein paar Sekunden Pellworm mitten im Alltag.