Kühle Herbstlandschaft an der Nordermühle auf Pellworm

Kühle Herbstlandschaft an der Nordermühle auf Pellworm

Sich mal so richtig durchpusten lassen um sich dann wieder ins muckelig-warme zurückzuziehen. Das ist wahrscheinlich das Schönste im Herbst und Winter auf Pellworm.

Aber die rauhe kalte Landschaft bietet auch jede Menge Fotomotive. Es lohnt sich, die Kamera einzupacken, wenn es raus vor den Deich geht. Die vorgelagerten Salzwiesen und das Wattenmeer haben zu dieser Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz. Was woanders als herbstlich-winterliche Tristess einen faden Beigeschmack verursacht, gibt der Nordseeküste erst die richtige Würze. Hier gibt es keinen kalten Wind, sondern eine steife Brise und die fegt über eine karge, rauhe Landschaft mit Charakter.

Nur nicht ungeduldig werden

Nun gilt es also das kantige Küstenklima fotografisch einzufangen. Wir haben das zum Beispiel auf dem Deichvorland an der Nordermühle getan. Wo auf den ersten Blick scheinbar nichts ist, ist auf den zweiten Blick alles da: Weite, Himmel, Horizont, Leere und Ruhe. Jetzt braucht es Mut für einen reduzierten Bildaufbau. Nur nicht ungeduldig werden. Wir schlendern einfach an der Badestelle entlang und lassen die Kälte, den Wind und die würzige Luft auf uns wirken. Hier und da ein Blick durch den Sucher. Raum wirken lassen. Ruhe einfangen. Und dann: Klick! Plötzlich sind die Motive da!

Und dann wieder ins Warme

Am Ende wird es sogar fast noch hektisch: die Wolken lockern auf, die Sonne schickt Lichtflecken über die mattgrünen Flächen. Im nächsten Moment bilden die Wolken gerade eine schöne Formation über der Deichlinie. Mit unverhofft vielen schönen Bildern auf der Speicherkarte geht es zurück. Angenehm durchgepustet und erfrischt freuen wir uns im Auto auf eine heiße Tasse Kaffee in der Ferienwohnung. Fotografieren auf Pellworm kann so gemütlich sein. Auch im Herbst und im Winter.

Blaue Stille vor Sonnenaufgang an der Badestelle Alte Kirche auf Pellworm

Blaue Stille vor Sonnenaufgang an der Badestelle Alte Kirche auf Pellworm

Einfach mal nichts fotografieren. Damit ist auf Pellworm nicht unbedingt gemeint, die Kamera beiseite zu legen. Für den ungeübten Betrachter, der Pellworm noch nicht bewusst erlebt hat, ist hier nichts zu sehen. Also, wirklich rein gar nichts. Wer jedoch schon einmal vor Sonnenaufgang zur morgentlichen blauen Stunde bei nahezu Windstille an der Badestelle Alte Kirche diese Ruhe und Einsamkeit erlebt hat, der sieht auf dieser Aufnahme sehr viel – nämlich nichts: keinen Lärm, kein Stress, keine Termine, kein Zeitdruck, keine Alltagssorgen… die Liste könnte immer so weitergeführt werden.

Den Blick hinaus auf den breiten Horizont gerichtet, ein paar Möwen kreischen irgendwo aus der Ferne, das Wasser gluckst leise am Ufer – das ist Konzentration und Ruhe pur, so wie sie es nur auf Pellworm geben kann. Das Foto lässt es nicht vermuten, aber wenige Augenblicke später haben wir es mit unseren Kameras und Stativen im letzten Moment zum Auto geschafft. Dann ist die Welt untergegangen. Heftige Böen und ein kräftiger Schauer sind hereingebrochen. Wir haben die Regenfront über das Wasser kommen sehen und heranrauschen gehört. Auch das ist Pellworm: von jetzt auf gleich ein kompletter Wetterumschwung in Sekunden.

Zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang hat Pellworm auch viele schöne Motive zu bieten.

40 Sekunden auflaufendes Wasser am Pellwormer Unterfeuer

40 Sekunden auflaufendes Wasser am Pellwormer Unterfeuer

Wie lichtet man die Ruhe auf Pellworm am besten ab? Diese Frage stellt sich uns immer wieder. Eine geeignete Technik ist die Langzeitbelichtung. Durch die sehr langen Belichtungszeiten verwischen Bewegungen, sich bewegende Objekte werden unsichtbar und sich verändernde Strukturen werden zu glatten Oberflächen. Wasser und Wellen erstarren also zu „Eisflächen“. Die Brandung an Uferkannten und Steinen erscheint nebelartig und mystisch.

Mehr Ruhe geht fast nicht

So wie bei unserem letzten Beitrag mit einer Langzeitbelichtung am Tiefwasseranleger, haben wir diesmal das Unterfeuer als Motiv gewählt. Und zwar bei Tageslicht. Mit den entsprechenden Filtern und Einstellungen haben wir das auflaufende Wasser abgewartet. Herausgekommen ist eine wunderschöne 40-Sekunden-Aufnahme mit tollen Verläufen im Wasser, Nebelschwaden zwischen den Steinen und einem mystisch verwaschenen Himmel. Nur das Unterfeuer steht scharf und klar in der eingefrorenen Landschaft. Mehr Ruhe geht fast nicht.

Schnelle Flut – kräftige Böen

Bei dieser Art der Fotografie merkt man, wie schnell in Wirklichkeit das Wasser aufläuft. Von einer Minute auf die nächste verändert sich das Motiv bereits deutlich. Da kann durchaus Hektik aufkommen, wenn der geplante Bildaufbau unaufhaltsam in den Fluten versinkt und man mit verschiedenen Einstellungen experimentiert. Die kräftigen Windböen, die an diesem Tag an Kamera und Stativ gezerrt haben, machten es außerdem nicht leicht, eine unverwackelte Aufnahme in den Kasten zu bekommen.

Das Motiv funktioniert auch wunderbar im Hochformat:

Pellworms Uferpromenade in der Abenddämmerung

Pellworms Uferpromenade in der Abenddämmerung

Pellworm ist einfach gestrickt. Wo sich auf anderen Inseln Edellimousinen stauen, da fahren auf Pellworm Trecker die Ernte ein. Und während sich woanders ein Designer-Label neben dem nächsten präsentiert, ist die Einkaufsstraße in Tammensiel eine beschauliche Straße mit einer Handvoll netter Geschäfte.

Und wie sieht es mit einer Strandpromenade aus? Fehlanzeige. Alleine schon der Strand im üblichen Sinne fehlt. Jedoch ein Ufer ist – ganz Inseltypisch – umlaufend endlos vorhanden. Ebenso vorhanden ist ein Weg, der an diesem Ufer entlang führt und mit einer fantastischen Aussicht auf das Wasser zum Spazierengehen einlädt. Wobei man bei einem solch mondänen Farbenspiel am Abendhimmel (wie auf diesem Bild) durchaus von „flanieren“ sprechen darf. Da drängt es sich förmlich auf, doch eher von einer „Promenade“ zu sprechen statt von einem „Weg“.

Damit steht fest: Pellworm verfügt über eine ausgesprochen ausgedehnte Uferpromenade. Die wahrscheinlich längste der Nordfriesischen Inseln. Ein absolutes Highlight also. Auf einem anderen Foto haben wir zwei entspannte Pellworm-Urlauber beim Flanieren am Ufer abgelichtet.

Pellwormer Seenlandschaft – die innere Schönheit der Insel

Pellwormer Seenlandschaft – die innere Schönheit der Insel

„Wenn ich den See seh‘, brauche ich kein Meer mehr.“ – das könnte man versucht sein zu sagen, wenn man die malerischen „Binnengewässer“ der Insel betrachtet. Denn Pellworm hat nicht nur Meer zu bieten, sondern kann auch mit (insel)inneren Werten glänzen. Bei einer kleinen Fahrradtour sind wir an diesem kleinen See in der Straße Westermühle, Nähe Ecke Parlament vorbeigekommen. Der bunte Abendhimmel spiegelte sich auf der glatten Oberfläche und dazu lag diese typisch Pellwormer Ruhe in der Luft.

Noch ein Beweis für die innere Schönheit Pellworms: zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang haben wir diese schöne Aufnahme von einem anderen „Binnengewässer“ auf Pellworm gemacht.

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Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Wenn der Tag an der Hooger Fähre auf Pellworm zu Ende geht

Still und starr liegen die beiden Boote der Hellmanns vor Anker. In blaues Licht getaucht spiegeln sie sich matt im ablaufenden Wasser. Die Sonne ist bereits hinter den Halligen versunken. Am Anleger Hooger Fähre ist Ruhe eingekehrt. Aber der Name dieses beschaulichen Plätzchens auf der Insel führt manchmal zu Verwirrung. Ein Fähranleger mit Verbindung zur Hallig? Da tun sich Bilder von Abfertigungsgebäuden, langen Wartespuren für Autos und regelmäßigem Fährverkehr auf.

Tatsächlich kann es manchmal etwas betriebsamer zugehen. Neben dem Anlegesteg der Hellmanns befindet sich hier auch eine Badestelle. Aber weder der grüne Strand, noch die gelegentlichen Fahrten zur Hallig oder die anderen Ausflugsfahrten lassen hier irgendeine Unruhe aufkommen. Keine Menschenmassen, keine Warteschlangen und keine Blechkolonnen – eben typisch Pellworm.

In den Abendstunden kann man hier wunderbar den Tag ausklinken lassen. Einfach die Ruhe und den Panoramablick hinüber zu den Halligen genießen.

Wer mit den Hellmanns raus fährt, kann was erleben. Zum Beispiel auf einer Fahrt zum Norderoogsand. Da geht es ganz dicht vorbei an den Seehunden.

Mal so richtig runter kommen und Ruhe tanken am Strand von Pellworm

Mal so richtig runter kommen und Ruhe tanken am Strand von Pellworm

Ein gutes Buch unter den Arm klemmen, auf’s Rad steigen und ab an den Deich. Mehr braucht man auf Pellworm nicht zu tun, um einfach mal richtig zu entspannen. Natürlich ist der Aufenthalt auf der Insel an sich schon Entspannung pur. Die fängt ja bekanntlich bereits am Fähranlanger Strucklahnungshörn an. Aber so richtig runterkommen – das geht am besten am grünen Strand.

So oder so ähnlich kann man dieses Foto umschreiben. Ein stimmungsvolle Szenerie. Ein Mann hat sich ein lauschiges Plätzchen in einem Strandkorb gesucht. Ob er ein Buch ließt oder auf das Meer hinaus schaut, können wir nur erahnen. Vielleicht beobachtet er auch nur die Frau mit den hochgekrempelten Hosenbeinen, die gerade eine Erfrischung im Wasser sucht. Die Sonne glitzert im Meer und irgendwo weit draußen am Horizont ist Land zu sehen. Vielleicht eine Hallig?

Auch hier kann man ein entspanntes Plätzchen finden.

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Kaum zu glauben, was hier im Hafen zum alljährlichen Trifun los ist. Wenn die Teilnehmer durch das Hafenbecken schwimmen und die Zuschauer am „Beckenrand“ das Sportlerfeld anfeuern.

Die meiste Zeit ist der Hafen von Tammensiel auf Pellworm aber eher beschaulich. Besonders in den frühen Morgenstunden – so wie hier kurz nach Sonnenaufgang. Morgenstund hat eben Gold im… Kamerasucher.

Übrigens, das Schifffahrtsmuseum und die Nordfriesland im Gegenlicht der aufgehenden Sonne ist auch ein sehenswertes Motiv.

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Es hat seinen besonderen Reiz, wenn die Sonne fast genau in Verlängerung der Hafeneinfahrt aufgeht. Das ist immer im September der Fall. Dann kann der Frühaufsteher vom Gebäude des Hafenmeisters aus die Sonne hinter der Hafeneinfahrt über dem Festland aufgehen sehen. Ein wunderbares Schauspiel, wenn das Wetter mitspielt.

Selbstverständlich ist der Hafen in Tammensiel auch zu jeder anderen Jahreszeit zum Sonnenaufgang einen Abstecher wert. Wir haben schon zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten den Hafen abgelichtet und finden immer wieder neue Motive:

Blauer Spaziergang durch den Hafen
Der Pellwormer Hafen – beschaulich und betriebsam zugleich
Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Ruhe tanken auf Pellworm zur blauen Stunde zwischen Kaydeich und Leuchtturm

Ruhe tanken auf Pellworm zur blauen Stunde zwischen Kaydeich und Leuchtturm

Das ist typisch Pellworm! Ruhe und Stille im Panoramaformat. Zwischen Kaydeich und Leuchtturm zur blauen Stunde aufgenommen. Eigentlich war der Leuchtturm unser erklärtes Fotomotiv. Während wir die verschiedenen Lichtverhältnisse abgewartet haben, ist uns diese wunderschöne Szenerie aufgefallen. Gold-orangene spiegelt sich das Restlicht des Sonnenunterganges im Wasser.

Aus drei Einzelaufnahmen, die sich wiederum jeweils aus einer Belichtungsreihe von sieben Aufnahmen zusammensetzten, ist dieses Panorama entstanden. Den Leuchtturm haben wir natürlich trotzdem noch abgelichtet. Auch dieses Bild reichen wir selbstverständlich nach.

Hier geht zu einem anderen schönen Panorama mit dem Clausenhof.

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Eine einsame Schute wartet am Pellwormer Tiefwasseranleger

Eine einsame Schute wartet am Pellwormer Tiefwasseranleger

Eine einsame Schute liegt am Pellwormer Tiefwasseranleger vor Anker. Eine Laterne an Deck markiert die Position mit einem kleinen Lichtpunkt. Die Sonne ist bereits untergegangen. Nur ein breiter gelb-violetter Strich am Himmel lässt sie irgendwo hinter dem Horizont erahnen. Es ist fast windstill. Und während die Kamera am Fahrbahnrand auf dem Damm das Motiv einfängt, schwappen ganz leise kleine Wellen sanft gegen das Ufer. Fotografieren auf Pellworm kann ja so beruhigend sein…

Auch beruhigend: Dieses Motiv von der „Insel Amrum“ im Hafenbecken.

Der Tammwarft-Anleger ist ein typischer Ruhepol auf Pellworm

Der Tammwarft-Anleger ist ein typischer Ruhepol auf Pellworm

Sehr ruhig kann es hier sein. Abseits der Hauptspaziergangsrouten und am westlichen Ende der Insel. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zur Hallig Süderoog. Bei Sonnenuntergang sitzt man in der ersten Reihe, wenn sich der Himmel verfärbt und die Sonnenscheibe langsam im Meer versinkt. So wird dieser Ort zu einem echten Ruhepol. Aber wo liegt dieser Anleger und ist er noch ein echter Geheimtipp? (…)

(mehr …)

60 Sekunden Pellworm: Ruhe tanken in der Vogelkoje

60 Sekunden Pellworm: Ruhe tanken in der Vogelkoje

Bei unserem letzten Streifzug durch die Pellwormer Vogelkoje waren wir von der Ruhe dort sehr angetan. Zum Einzug des Frühlings haben wir der kleinen Naturoase erneut einen Besuch abgestattet. Das Rauschen der Bäume im Wind, das Vogelgezwitscher und die Pflanzenwelt haben wir in einem kleinen Video eingefangen. Kommen Sie mit uns für eine Minute auf die Insel und tanken Sie Ruhe in der Vogelkoje.

 

Frühlings-Spaziergang durch die Vogelkoje auf Pellworm

Frühlings-Spaziergang durch die Vogelkoje auf Pellworm

Ein Spaziergang durch die Vogelkoje zu dieser Jahreszeit? Der Frühling steht nur auf dem Kalender – die Natur liegt noch halb im Winterschlaf. Keine grünen Blätter, nichts blüht und alles ist grau. Wir sind trotzdem zum Deichdreieck „Kaienhörn“ zur Vogelkoje geradelt.

Auf den ersten Blick sah es tatsächlich wenig einladend und nicht besonders vielversprechend aus, als wir den Durchgang im Wall durchschritten. Doch sofort spürt man eine wohlige Ruhe. Ja, es ist hier in der Vogelkoje tatsächlich nocheinmal etwas ruhiger als es auf der Insel ohnehin schon ist. Kaum zu glauben. Mit geschärften Sinnen starten wir unseren Rundgang und entdecken viele interessante Details. Der Besuch hat sich gelohnt. Und in wenigen Tagen oder Wochen wird auch hier der Frühling durchstarten und die Vogelkoje in eine grüne und lebendige Naturoase verwandeln!

Vogelkojen sind übrigens künstlich angelegte Fanganlagen für durchziehende Wildenten. Die Pellwormer Anlage ist 1905 entstanden und ist somit bereits 110 Jahre alt! Enten werden hier schon lange nicht mehr gefangen. Eine von ursprünglich sechs Fangvorrichtungen – den sogenannten „Pfeifen“ – ist zu Anschauungszwecken nachgebaut worden.

 

Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Einfach warten. Sonst nichts. Bis es dann irgendwann wieder los geht. Eigentlich ein sehr passender Zustand für Pellworm. Einfach mal die Zeit vertreichen lassen und inne halten. Als wolle die Fähre „Insel Amrum“ den Gästen zeigen, wie Entschleunigung richtig funktioniert, liegt sie einfach da und wartet auf ihren nächsten Einsatz.

 

Pellwormer Shabby Chic

Der Zahn der Zeit nagt überall und hinterlässt seine Spuren. Spuren, die Geschichten erzählen von Dingen, die irgendwann einmal neu gewesen sind und nun die Narben eines ereignisreichen Daseins tragen. Wer darin nur Wertverlust, Nachlässigkeit und Verfall sieht, der verkennt den Charakter der Vergänglichkeit.

Durch den täglichen Gebrauch, durch Wind, Wetter und Salzwasser strukturierte Oberfächen, aufgeplatzte Anstriche, Risse, Rost und Bewuchs – sie geben den Gegenständen eine Persönlichkeit. Etwas, das in der modernen schnelllebigen Konsumwelt keinen Platz mehr findet. Auf Pellworm scheint die Zeit langsamer zu vergehen und doch schreitet sie auch hier voran und lässt dabei Raum für ein wenig „Shabby Chic“.