Wenn der Damm zum Pellwormer Tiefwasseranleger zu einer 2,5 Kilometer langen Autowaschstraße wird, ist das Wetter rau. Auf dem Bild scheint der Regenbogen den Weg über die Straße zu weisen, die langsam im Wasser zu versinken droht.

Diejenigen, die diesen Ausblick genießen konnten, hatten es rechtzeitig auf die Pellworm I geschafft und waren auf dem Weg ans Festland. Allerdings bei entsprechendem Seegang. Da meldeten sich auch promt die ersten Autoalarmanlagen vom Fahrzeugdeck.

Aber ein solches Wetter hat seinen Reiz und macht eine Fährfahrt zu einem erlebnisreichen Abschluss eines Inselaufenthaltes. Wenn der Wind an dem sonst scheinbar so standhaften stählernen Schiffskörper zerrt und drückt spürt man die Kraft der Elemente. Das Salzwasser schafft es dann als feiner Sprühnebel bis auf das obere Deck. So mancher, der leicht seekrank wird, sehnt sich dann auch auf dieser kurzen Fahrt den schützenden Hafen von Strucklahnungshörn herbei.

Richtig märchenhaft sieht der Pellwormer Tiefwasseranleger übrigens im Vollmondlicht aus.