Hochwasser im Hafen? Einfach abwarten.

Hochwasser im Hafen? Einfach abwarten.

In der Ruhe liegt die Kraft. Welcher Spruch könnte besser auf Pellworm zutreffen? Diese Möwe scheint einfach das Hochwasser auf dem Hafenpoller abwarten zu wollen. Wie eine kleine Insel – oder eine Warft – ragt der Poller aus dem Wasser heraus. Vielleicht passt sie auf, dass der Kutter nicht abtreibt. Auf jeden Fall macht sie einen recht abgeklärten Eindruck. Vermutlich ist es nicht ihr erstes Hochwasser im Hafen von Tammensiel. Ein typisches Pellwormer Motiv mit einer klaren Aussage: Wenn alles zuviel wird (nicht nur Wasser), einfach mal abwarten.

Der Hafen von Tammensiel bei Hochwasser ist immer ein Foto wert, wie man hier sehen kann.

Zwei Pellwormer Schafe gehen ihren eigenen Weg

Zwei Pellwormer Schafe gehen ihren eigenen Weg

Die haben sich ja ein nettes Plätzchen gesucht, denke ich. Das die beiden Gesellen hier eigentlich gar nichts verloren haben, bemerke ich später. Den ganzen letzten Deichabschnitt hinter dem Schifffahrtsmuseum hatten sie für sich alleine. Inklusive tollem Ausblick über den Hafen von Tammensiel. Genau den hatte ich mit meiner Kamera auch gesucht. Jetzt musste ich erstmal die beiden Pellwormer Maskottchen fotografieren. Das schlechte Gewissen über ihren unerlaubten Ausflug stand ihnen ins Gesicht geschrieben.

Was aber nun? Den zwei Gesellen war mein Auftreten samt Kamera und Stativ merklich unheimlich. Unruhe kam auf. Typisch für solche tierischen Situationen: An den Rückweg kann sich niemand mehr erinnern. Letztendlich haben sich die beiden wolligen Freunde irgendwo durch den Zaun gezwängt, obwohl ich freundlich das Gatter aufgehalten hatte. Blökend ging es zurück zur Herde und ich brauchte keine Angst zu haben, das meine Kameraausrüstung umgerannt wird.

Schafe gibt es bekanntlich viele auf Pellworm, wie auch diese Fotostrecke zeigt.

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Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Entspannte Ruhe im Pellwormer Hafen

Kaum zu glauben, was hier im Hafen zum alljährlichen Trifun los ist. Wenn die Teilnehmer durch das Hafenbecken schwimmen und die Zuschauer am „Beckenrand“ das Sportlerfeld anfeuern.

Die meiste Zeit ist der Hafen von Tammensiel auf Pellworm aber eher beschaulich. Besonders in den frühen Morgenstunden – so wie hier kurz nach Sonnenaufgang. Morgenstund hat eben Gold im… Kamerasucher.

Übrigens, das Schifffahrtsmuseum und die Nordfriesland im Gegenlicht der aufgehenden Sonne ist auch ein sehenswertes Motiv.

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Der Pellwormer Hafen im goldgelben Licht des Sonnenaufgangs

Es hat seinen besonderen Reiz, wenn die Sonne fast genau in Verlängerung der Hafeneinfahrt aufgeht. Das ist immer im September der Fall. Dann kann der Frühaufsteher vom Gebäude des Hafenmeisters aus die Sonne hinter der Hafeneinfahrt über dem Festland aufgehen sehen. Ein wunderbares Schauspiel, wenn das Wetter mitspielt.

Selbstverständlich ist der Hafen in Tammensiel auch zu jeder anderen Jahreszeit zum Sonnenaufgang einen Abstecher wert. Wir haben schon zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten den Hafen abgelichtet und finden immer wieder neue Motive:

Blauer Spaziergang durch den Hafen
Der Pellwormer Hafen – beschaulich und betriebsam zugleich
Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Frische Krabben direkt vom Kutter im Hafen von Pellworm

Frische Krabben direkt vom Kutter im Hafen von Pellworm

Sie prägen das Bild des Pellwormer Hafens: die Krabbenkutter. Auf der Webseite der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer sind sieben Kutter verzeichnet. Damit steht Pellworm an fünfter Stelle von 21 aufgeführten Häfen.

Umgangssprachlich und im Handel nennt man sie „Krabbe“. Regional sagt man „Granat“ oder „Porre“ – so auch auf Pellworm. Die eigentliche Bezeichnung ist jedoch „Nordseegarnele“ (Crangon crangon). Sie ist ein Krebstier und ernährt sich räuberisch von kleinen Muscheln, Schnecken, Würmern und Krebsen. Diese kann sie mit ihren etwa ein bis zwei Millimeter großen Scheren regelrecht zerpflücken. Jedoch auch Reste abgestorbener Pflanzen und Tiere stehen auf ihrem Speiseplan.

Die Krabben werden nach dem Fang gleich an Bord in Meerwasser gekocht. So erhalten sie ihr besonderes Aroma und ihre rotbraune Farbe. Frischer als direkt am Kutter im Pellwormer Hafen wird man sie wohl nicht bekommen. Dann sind sie natürlich noch nicht gepuhlt. Für ungeübte Finger kann das heraustrennen des Krebsfleisches aus dem Panzer zur Geduldsprobe werden. Vorfreude ist aber ja bekanntlich die schönste Freude. Pur, im Krabbensalat auf einem Brötchen oder als bannig goote Porren-Frikadellen heißt es dann „guten Appetit“.

Wer mehr zu Krabben und den anderen Meeresbewohnern erfahren möchte nimmt am besten an einer Meerebiologischen Kutterfahrt mit den Hellmanns teil.

 

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Grandios: Das Pellwormer Schifffahrtsmuseum im Sonnenaufgang

Grandios: Das Pellwormer Schifffahrtsmuseum im Sonnenaufgang

Da hat sich das frühe Aufstehen mal wieder gelohnt. Das Schifffahrtsmuseum und das Ausflugsschiff der NPDG, die MS Nordfriesland, zeigen sich im Pellwormer Hafen in einem grandiosen Sonnenaufgang. Das ist nordfriesische Hafenromantik wie aus dem Bilderbuch.

 

Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Stillleben im Hafen mit der Fähre „Insel Amrum“

Einfach warten. Sonst nichts. Bis es dann irgendwann wieder los geht. Eigentlich ein sehr passender Zustand für Pellworm. Einfach mal die Zeit vertreichen lassen und inne halten. Als wolle die Fähre „Insel Amrum“ den Gästen zeigen, wie Entschleunigung richtig funktioniert, liegt sie einfach da und wartet auf ihren nächsten Einsatz.

 

Pellworm4you wünscht einen guten Rutsch!

Silvester auf Pellworm! Hier kann so richtig gefeiert werden. Doch gerade derjenige, der den Jahreswechsel in Ruhe und ohne viel Tamtam verbringen möchte, ist hier genau richtig.

 

Der Pellwormer Hafen – beschaulich und betriebsam zugleich

Der Hafen von Pellworm ist nicht nur Liegeplatz der Kutterflotte und Anlegestelle von Ausflugs- und Frachtschiffen, sondern auch Marktplatz, Veranstaltungsort für viele Feierlichkeiten, Busplatz, Treffpunkt für ’nen kleinen Schnack oder Anlaufstelle für einen leckeren Imbiss. Trotz einer gewissen Betriebsamkeit geht es beschaulich zu. Entspannung pur. Auch in der Hauptsaison.

Wir empfehlen einen Blick in das Schifffartsmuseum am Hafen zu werfen. In dem alten Dampferschuppen wartet eine interessante Ausstellung mit vielen Exponaten zur Arbeit der Fischer, Seeleute und Schiffer der Insel auf den Besucher. Die spannende Dauerausstellung „Seefahrt tut Not“ zeigt die Gefahren der Seenotrettung auf.

Seit kurzem ist der Pellwormer Hafen noch eine Attraktion reicher: Dank Stefan Raab und TV-Total ist das Hafen-Pub Pellworm wohl zur beliebtesten gastronomischen Einrichtung auf Facebook geworden.

Wer den Hafen einmal in Ruhe von oben betrachten möchte, dem empfehlen wir unser Video von Pfingsten 2014.

 

Verborgene Wolkenspiele über dem Hafen

Verborgene Wolkenspiele über dem Hafen

Der Himmel über Pellworm ist häufig ein Foto wert. Ob spektakulär, romantisch oder dramatisch: Die Wolken über dem nordfriesischen Wattenmeer sind das Sahnehäubchen auf einer einzigartigen Landschaft. Pellworm4you hat das in vielen vergangenen Beiträgen schon gezeigt. Zum Beispiel in diesem Hafenpanorama.

Die SW-Aufnahme, die wir heute zeigen, ist wieder einmal eine Infrarotaufnahme. Infrarotlicht macht auch Wolkenformationen sichtbar, die für das menschliche Auge sonst unsichtbar bleiben. Der Pellwormer Himmel wirkt also noch spektakulärer, als er ohnehin schon ist.

Während andere an ihrem Arbeitsplatz bei einem Blick nach oben in grelle Bürobeleuchtung und auf abgehängte Schallschutzdecken oder eine rohe Hallenkonstruktion schauen, bietet die Arbeit im Hafen einen wesentlich schöneren Ausblick. Ob die Arbeit im Hafen einen Blick dafür übrig lässt, sei dahingestellt. Der Urlauber kann ihn auf jeden Fall in Ruhe genießen.

Wolkenpanorama am Hafen von Pellworm

Wolkenpanorama am Hafen von Pellworm

Spätsommerlicher Sonnenaufgang auf Pellworm. Eine wunderschöne Sinfonie aus Farben und Wolken zeigt sich über dem Hafen von Tammensiel. Für alle, die nicht so früh auf den Beinen sind, haben wir die Stimmung in diesem Panorama eingefangen.